Interessiert Euch für Verlage – solange es sie noch gibt!

Die meisten ganz normalen Leser.innen interessieren sich nicht für Verlage. Ich fand daran nie etwas auszusetzen. Nur weil man gute Bücher lesen will, muss man sich nicht mit Verlagsprogrammen oder Verlegerwechseln beschäftigen. Nur weil man Spaß am Fußball hat, muss man sich nicht für die Rechtsform von Vereinen interessieren. Dachte ich. Aber ich habe mich geirrt. Sowohl was den Fußball („Reclaim the Game!“), als auch  – und darum soll es in diesem Beitrag gehen – was die Verlage betrifft.
Wer in Zukunft interessante, eigensinnige, ungewöhnliche Bücher lesen will (und auch wer diese Bücher selbst nicht lesen will, aber um die Bedeutung ihrer Existenz weiß), sollte sich für die aktuelle Situation in der Verlagswelt interessieren, in der die Vielfalt der Verlage und der von ihnen verlegten Bücher bedroht ist.
Ich schreibe diesen Beitrag als Autorin des Klöpfer & Meyer Verlags, die vor wenigen Tagen mit etwa 100 anderen Autor.innen das Tübinger Memorandum. Wider das Sterben der Verlage, für Diversität der Literatur und Buchkultur (6. September 2018) unterzeichnet hat, weil „unser“ Verleger Hubert Klöpfer trotz intensiver zweijähriger Suche keinen Nachfolger, keine Nachfolgerin findet. Über diese Suche, für die ein gutes Ende noch immer möglich ist und die speziellen Herausforderungen dabei, hat Hubert Klöpfer dem Börsenblatt Auskunft gegeben.
Praktisch zeitgleich mit der Nachricht, dass Klöpfer & Meyer zumindest das Frühjahrsprogramm 2019 aussetzt, erklärte der traditionsreiche Stroemfeld-Verlag Insolvenz und wer es noch nicht wusste (so wie ich) erfuhr, dass sich auch der A1 Verlag bereits seit Anfang des 2017 in Liquidation befindet.
Nun könnte man denken, dass angesichts von 70000 Neuerscheinungen im Jahr der Verlust von drei kleineren, sog. unabhängigen Verlagen zwar bedauerlich ist, (insbesondere für deren Autor.innen), es aber doch etwas mehr braucht, um die Vielfalt der Buchkultur, die sog. Bibliodiversität zu gefährden. (Susan Hawthornes Bibliodiversität. Manifest für das unabhängige Publizieren (2017) erschien im – na wo wohl? –  Verbrecher Verlag).
Aber wie ist denn die Lage bei den anderen „Indies“, wie die unabhängigen Verlage bisweilen genannt werden? Auch da ist es ja kaum besser, auch dort arbeiten die Beteiligten am Rand oder jenseits der Selbstausbeutung, „In den letzten Jahren habe ich beinahe für zwei gearbeitet – auch samstags, sonntags, abends. Zu einem solchen Einsatz ist offensichtlich nicht jede und nicht jeder mehr bereit“, sagt Hubert Klöpfer in dem erwähnten Börsenblatt-Gespräch.
Wie prekär, wie nervenaufreibend die Verlegertätigkeit sein muss, lässt sich nachvollziehen, wenn man sich einmal die exemplarische Buchkalkulation eines kleineren Verlags ansieht, wie sie vor einigen Jahren Daniel Beskos von mairisch aufgelistet hat:  Was macht eigentlich ein Verlag? Teil 7: Finanzen 
Weil das Büchermachen so aufwändig ist, gibt es in Österreich und der Schweiz mittlerweile eine Verlagsförderung für literarische Verlage, die auch für Deutschland unbedingt notwendig ist und die daher auch eine der Forderungen des Memorandums ist.
Aber die geforderte Vielstimmigkeit von Themen, Perspektiven und Hintergründen des Schreibens, des Erzählens werden nicht nur durch Sterben der kleinen Verlage bedroht, sondern auch durch eine zunehmende Fixierung am Mainstream, an der Gewinnmaximierung, der Bestseller-Tauglichkeit seitens der großen literarischen Verlage.
Damit keine Missverständnisse entstehen: Verlage (ob groß oder klein, ob „literarisch“ oder gar „avanciert“) waren schon immer darauf angwiesen, dass sie für ihre Bücher Leser.innen (Käufer.innen) finden. Aber die Bereitschaft und Zuversicht für ein Buch, das im Verlag Begeisterung auslöst, Leser.innen dann eben auch zu suchen, es zumindest zu versuchen, es zu wagen und gegebenenfalls den entstehenden Verlust durch erfolgreichere Titel auszugleichen („Querfinanzierung“) hat spürbar nachgelassen.
Seltsamerweise scheint dieser Prozess weitgehend unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle stattzufinden. Noch immer gilt für die meisten die immer schon fragwürdige Vorstellung: Was wirklich gut ist, setzt sich auch durch. Aber leider trifft dieser Satz immer weniger zu: Statt der Qualität und Originalität literarischer Texte wird die Berühmtheit der Autor.innen immer wichtiger. „Name-Economy“ ist eine Bezeichnung dafür und welche Rolle sie spielt, auch davon erzählt sehr kenntnis- und aufschlussreich Ekkehard Knörer im Merkur unter anderem am Beispiel Anke Stellings Bodentiefe Fenster. (Fata, Libelli. Literaturkolumne)
Dass diese Veränderungen in der Verlagslandschaft nicht nur Unkenrufe notorisch besorgter Autor.innen sind, kann man  z. B. dem Interview entnehmen, das die über jeden Zweifel an ihrer Beurteilungskompetenz erhabene Agentin Elisabeth Ruge bereits 2015 der FAZ gab und in dem sie sagte: „Grundsätzlich halte ich es für fatal, dass in manchen Häusern die Marketingabteilungen mittlerweile mehr zu sagen haben als die Lektoren (…). Auf diese Weise werden viele interessante Bücher abgelehnt, weil man vor allem more of the same möchte. Den Verlagen würde es richtig guttun, wenn es ab und zu eine einsame Entscheidung geben könnte, wenn man einfach mal einem engagierten, erfahrenen Lektor traute.“ (Ich habe bereits 2015 einen Beitrag darüber geschrieben Welche Rolle spielen die Marketing-Abteilungen der Verlage)
Aber nicht nur der „Name“ der Autorin, des Autors ist von immer größerer Bedeutung: offenbar gilt auch zunehmend für Verleger.innen, dass es nicht ausreicht, den Job gut zu erledigen, wie die gerade erfolgte Entlassung der Rowohlt-Verlegerin Barbara Laugwitz zu zeigen scheint.
Es ist wichtig, dass wir über all das reden und streiten. Deswegen fordern die Unterzeichner.innen des „Tübinger Memorandums“ nicht nur eine finanzielle Unterstützung kleinerer Verlage nach österreichischem und schweizer Vorbild, sondern auch das Thema der bedrohten Bibliodiversität dahin zu bringen, wo es hingehört: in die Öffentlichkeit.
Wir könnten dann auch darüber reden, wie eine gute und motivierende Leseförderung aussehen könnte (gerade war ich im Urlaub in den Niederlanden und war beeindruckt, was für eine große, in allen Städten präsente „Lese und Alphabetisierungskampagne“ die Stiftung Lezen & Schrijven dort durchführt), wir könnten über die oftmals prekäre Einkommenssituation von Schriftsteller.innen reden, wir könnten darüber reden, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben, der Neoliberalismus sei so wenig ideologisch wie die Gebrauchsanweisung ihrer Waschmaschine, aber vor allem sollten wir über all das reden, was es an guten Kampagnen und Aktionen bereits gibt:  die Kurt-Wolff-Stiftung, die Hotlist der unabhängigen Verlage, den Indiebookday, die Blogger.innen-Aktion We read Indie die Woche unabhängiger Buchhandlungen (WUB), die ja in mancherlei Hinsicht ein natürlicher Bündnispartner der unabhängigen Verlage sind usw. usf.
Wer sich wirklich nachdrücklich engagieren will für die Vielfalt der Verlage und Bücher, die oder der greife zum Äußersten und – kaufe ein Buch. Vielleicht aus dem Herbstprogramm von Klöpfer & Meyer oder einem der vielen anderen unabhängigen Verlage …

 

Lübeck und Syke: Zwei Lesungen im April aus meinem Roman „Wiederholte Verdächtigungen“

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Bereits am kommenden Donnerstag, den 07.04.2016 lese ich in der Stadtbibliothek Syke (nahe Bremen) um 19.30 Uhr aus meinem Roman „Wiederholte Verdächtigungen„, der vor einem Jahr bei Klöpfer & Meyer erschienen ist.  Die Lesung ist eine Kooperation der dortigen vhs und des Fördervereins der Stadtbibliothek, daher wird um eine Anmeldung gebeten – wer aber unangemeldet kommt, findet auch Einlass … Hier geht es zu weiterer Information und Anmeldung.

Am 22.04.2016 um 19.15 Uhr lese ich zu meiner großen Freude in Lübeck im Rahmen der schönen Veranstaltung „Die Buchmacher. Unabhängige Verlage stellen sich vor“ in St. Petri, die bis zum 24.04.2016 dort stattfindet.

Wer also Tante, Onkel, Freunde in Syke oder Lübeck hat, schickt sie mir gerne vorbei oder: Kommt doch selbst!

„Wiederholte Verdächtigungen“ jetzt auch als Hörbuch für blinde und sehbehinderte Menschen

Vor cover_wveinem guten Jahr ist mein Roman „Wiederholte Verdächtigungen“ bei Klöpfer & Meyer erschienen und obwohl er damit nach heutigen Maßstäben schon „ziemlich alt“ zu sein scheint, treffen zu meiner Freude immer noch gute Nachrichten ein. Diese freut mich besonders:

Es gibt den Roman nun auch als DAISY-Hörbuch für blinde und sehbehinderte Menschen! Diese Bücher können kostenlos ausgeliehen werden und benötigen spezielle Abspielgeräte (sind also keine „normalen“ Hörbücher).

Die Buchnummer ist 52245, gelesen hat den Text Dagmar Brand und wer an diesem oder anderen Titeln interessiert ist, findet hier einen einminütigen Film über die „Norddeutsche Blindenhörbücherei„. Hier gibt es Informationen zur „Westdeutschen Blindenhörbücherei“ und ebenfalls die Möglichkeit, die „Wiederholten Verdächtigungen“ zu leihen. Man kann sie natürlich auch ein Jahr nach Erscheinen noch ganz gefahrlos lesen …

 

Wie war der Weg vom Manuskript zum Buch?

cover_wvDiese und ein paar weitere Fragen stellte mir Birgit Böllinger, die den wunderbaren Blog „Sätze und Schätze“ unterhält, nachdem sie zuletzt dem Literaturagenten Gerald Drews die Frage gestellt hatte: „Sag mal an, was macht eigentlich so ein Literaturagent?“ Hier geht es zum Interview mit mir: Sag mal an, wie war der Weg vom Manuskript zum Verlag?

Habt ihr weitere Frage, Anmerkungen oder Kommentare zum Thema Verlagssuche? Ich freue mich darüber – auch wenn ich vielleicht nicht jede Frage oder Anmerkung umgehend beantworten kann.

Neue Lesungstermine – „Wiederholte Verdächtigungen“ Herbst 2015

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Ich freue mich sehr, euch auf neue Lesungstermine in diesem Herbst hinweisen zu können!

Aus den „Wiederholten Verdächtigungen“ (Klöpfer & Meyer) lese ich am:

30.09.2015  in der Buchhandlung Ostertor in Bremen um 20 Uhr

16.10.2015 auf der Buchmesse (Leseinsel der Unabhängigen Verlage, Halle 4.1) um 16 Uhr

04.11.2015 in der Stadtwaage Bremen um 19 Uhr

Es wäre klasse, den ein oder anderen von euch vor Ort zu sehen! Auch wenn die Resonanz auf die „Wiederholten Verdächtigungen“ sehr positiv ist, freue ich mich weiter sehr über jede/n, die oder der ein bisschen Wind für mich macht und den Roman, die Lesungen und den Blog weiterempfiehlt oder für mich per Facebook-Like beim Virenschleuderpreis votet!

Mission „Geheimtipp“ – jetzt gehts erst richtig los!

Viele Jahre habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, woher meine Leser:innen kommen könnten, wenn ich sie denn eines Tages einmal bräuchte. Meine besorgten Gedanken galten nicht dem (Selbst)-Marketing, sondern dem lesenswerten Text. Welche Geschichte sollte es sein? Aus wessen Perspektive und in welcher Tonlage? Wo sollte sie einsetzen und welche Leerstellen durfte sie, musste sie enthalten? Das alles war schon schwierig genug – und es war vielleicht noch nicht einmal die größte Herausforderung.

„Manchmal ist es nötig, erst zu dem Menschen zu werden, der das Buch schreiben kann, das man schreiben muss“, sagt Jonathan Franzen und treffender könnte ich nicht beschreiben, womit ich in den vergangenen Jahren „dann auch noch“ beschäftigt war. Angesichts der Brocken, die ich zu wälzen hatte, fehlten mir die Zeit und auch die Bereitschaft, mich mit noch sehr ungelegten Eiern zu beschäftigen.

Sollte ich tatsächlich eines Tages erfolgreich sein auf der Suche nach dem „Text, der darauf wartete, von mir erzählt zu werden“, dann würde sich der Rest schon finden, dachte ich. Vielleicht würde manches etwas länger dauern als bei anderen, vielleicht auch etwas bescheidener ausfallen, aber im großen und ganzen würde dieser Text dann doch irgendwie seine Leser:innen finden. Manchmal denke ich das heute auch noch …

Aber die meiste Zeit kommt mir meine frühere Zuversicht doch ein wenig naiv vor, zumal ich auch bei Autoren-Freund:innen bereits in der Vergangenheit ja nachdrücklich erlebt hatte, dass Texte, die mich begeistert hatten, in der Öffentlichkeit fast unbemerkt blieben. Und nun registriere ich erstaunt, wie wenig Auswirkungen die (sehr) positive Resonanz hat, die mein Roman „Wiederholte Verdächtigungen“ bei denjenigen, die ihn gelesen haben, erzielt (wer sich hinsichtlich „professioneller Reaktionen“ davon überzeugen möchte, werfe einen Blick auf diesen Überblick … – wer sich für Leserreaktionen interessiert, könnte sich die Rezensionen bei Amazon ansehen, die überwiegend aus der Leserunde hervorgegangen sind, die ich bei lovelybooks durchgeführt habe).

Kann ich selbst etwas daran ändern, dass ich ständig gegen die Gummiwand meiner mangelnden Bekanntheit zu laufen scheine, wenn es z. B. um Einladungen zu Lesungen, Festivals, in Literaturhäuser oder Buchhandlungen geht? Und das, owohl mein Verlag Klöpfer & Meyer engagiert und ideenreich die (natürlich überschaubaren) Ressourcen einsetzt. Und wo könnte ich vielleicht Rat und Unterstützung finden?

Ein Freund empfahl mir eine Beratung bei den Ideenlotsen und ich hatte schnell das Gefühl, dass das passen könnte: Niemand zerrt an mir herum oder gibt mir das Gefühl, dass ich ein hoffnungsloser Fall bin, solange ich auf meinen albernen facebook-Widerstand nicht verzichten will. Stattdessen bin ich von Menschen umgeben, die selbst zumindest über ein künstlerisches Spielbein verfügen und jahrelange Erfahrung in der Beratung von „Kreativen“ besitzen.

Und allmählich bewegt sich etwas in meinem Kopf: Es geht vielleicht gar nicht darum, ein feststehendes „Marketing-Programm“ pflichtschuldig abzuspulen. Es geht vielleicht auch anders. Gut gelaunt und auf Wegen und an Orten, an denen ich mich wohl fühle. Die zu meinen Texten und zu mir passen. Zugegeben, da ist manches auch in meiner Vorstellung noch ein bisschen vage, noch im Entstehen begriffen. Auf jeden Fall werde ich versuchen, einen Teil der Energie, der Hingabe und Kreativität, die ich in das Schreiben der „Wiederholten Verdächtigungen“ gesteckt habe, nun auch in Möglichkeiten ihrer Verbreitung zu stecken.

Und ich werde hier darüber berichten. Über die vielen kleinen Ideen und Erlebnisse, die mit der „Mission Geheimtipp“ zu tun haben. Ich hoffe dabei auf Eure kritischen Vorschläge und Anmerkungen. Vielleicht werde ich auch mal darüber schreiben, dass manches so, wie es im Literaturbetrieb läuft, nicht gut ist – aber es scheint mir die Situation so vieler Menschen so viel schwieriger als meine, dass ich wild entschlosen bin, auf jegliche Jammerei zu verzichten. Was mir auch die allermeiste Zeit nicht schwer fällt. Allein schon, weil meine Mission schon jetzt eine ganze Reihe sehr erfreulicher Überraschungen für mich bereit gehalten hat.

 

Ab jetzt auch das noch in diesem Blog: Vom Text zum Buch

Ich schreibe in diesem Blog vor allem über das Schreiben. Wie es anfangen könnte. Wie es so anfangen könnte, dass sich eine Freude am Tun entwickelt. Ich schreibe über typische Schwierigkeiten, in die man dabei geraten kann. Viele davon kenne ich selbst. Ich schreibe darüber, weil ich ständig über Texte nachdenke, die im Entstehen sind. Über eigene und fremde. Über Texte, die TeilnehmerInnen meiner Werkstätten schreiben, denke ich oft mehr nach, als es vernünftig ist. Über die Texte von FreundInnen auch.

Diese Beiträge, die sich relativ konkret und direkt auf das Schreiben beziehen, sind für mich das Herzstück dieses Blogs. Ich nummeriere sie (weil es mein bislang heimliches Ziel war auf mindestens 100 zu kommen) und nenne sie „Schreibtipps“, was ein wenig irreführend ist – denn ich bin eine erklärte Gegnerin (fast) aller Schreibregeln. Aber mir ist wichtig, dass diese Beiträge einen konkreten Bezug zur Schreibpraxis haben, zumindest haben könnten.

Als ich mit dem Bloggen begann, wollte ich genau (und nur!) dies: Kleine Anregungen formulieren, damit mir nicht ständig so vieles aus dem Kopf fällt und verschwindet, was im Begriff ist, ein Gedanke zu werden. Und weil in Schreibwerkstätten manchmal die Zeit fehlt, um zu begründen, warum ich mache, was ich mache – und vor allem auch, was ich nicht mache. Und schließlich wollte ich mir, meiner Facebook-Verweigerung zum Trotz, einen winzigen Krümel digitaler Welt erobern.

Das hat ganz gut geklappt. Übers Jahr haben sich weitere „Textsorten“ hier etabliert. Gelegentlich schreibe ich über „Fundstücke“ meiner Lektüren, während der WM habe ich einige „Versuche über Fußball“ gepostet und als im Sommer „meine“ Blaumeier-Maskentruppe als Schweinebande mit großem „Specktakel“ Premiere feierte, gab es sogar mal Fotos.

Und nun gibt es einen neuen Faden, den ich in loser Folge aufnehmen möchte: „Vom Text zum Buch“. Ich freue mich sehr, dass im kommenden Frühjahr mein neuer Roman bei Klöpfer & Meyer erscheinen wird – und bis dahin gibt es viel zu erledigen, zu bedenken und daher auch: zu berichten. Und weil das „Buchmachen“ erst beginnen kann, wenn das Anfertigen des Textes (fast) beendet ist, gibt es nächste Woche zunächst eine kurze Zusammenfassung: Was bisher geschah …