2016 hatte ich mir anders vorgestellt …

2016-12-30-19-05-47-0100Ich hatte ein gutes Jahr. Normalerweise denke ich über mein Leben nicht in „Jahren“ nach. Weder in Kalender- noch in Lebensjahren. Aber dieses Jahr ist manches anders. Vielleicht weil einige Menschen in meiner Umgebung erwähnt haben, wie schwierig und mühsam und manchmal auch niederschmetternd 2016 für sie war, vielleicht weil die politischen Ereignisse und Verwerfungen so verstörend  und deprimierend waren, wie sie waren. Jedenfalls dachte ich in den vergangenen Wochen immer mal wieder: Ich hatte Glück. Ich hatte ein gutes Jahr. Auch wenn ich mir vieles anders vorgestellt hatte:

Im Januar war ich noch fest entschlossen, mir für die Arbeit am neuen Roman die notwendige Zeit zu erobern. Ich wollte unbedingt damit weiterkommen. Und ich wollte mit dem, was ich rund um das eigene Schreiben herum anbiete, also vor allem mit den Kursen und Workshops höhere Honorare erzielen, was konkret bedeutet, einen Teil davon selbst zu organisieren. Ich wollte außerdem mehr Online-Beratung anbieten. Das mit den Honoraren hat überraschend gut geklappt, aber ich bin nicht dazu gekommen, mehr individuelle Schreibberatung anzubieten, weil ich zusätzlich zum normalen Workshop-Betrieb plötzlich in zwei größeren Projekten mit Schüler.innen steckte. Eins davon ist die wunderbare Schulhausroman-Initiative aus der Schweiz.  (Auf der Seite des Bremer Literaturhauses gibt es ein paar schöne Impressionen über meine Arbeit mit einer 10. Klasse der Schule am Ernst-Reuter-Platz in Bremerhaven).

Die Arbeit an meinem eigenen Roman war aber auch von konkurrierenden eigenen Projekten bedroht: zunächst war ich mit Überarbeitungen meines Kinderbuch-Manuskriptes, Ideen rund um den „Geschichtengenerator“ und einem „alternativen“ Schreibratgeber beschäftigt. Als das halbwegs erledigt war, fand ich mich im Verfassen eines Essays über das „Autobiographische“ wieder (den ich dann in einer nochmals geänderten Version hier auf dem Blog veröffentlicht habe). Und als ich diese Überlegungen zu einem vorläufigen Ende gebracht hatte, stellte ich überrascht fest, dass ich endlich eine, wenn auch vage Idee davon hatte, wie ich über meine eigene, mir schon vor vielen Jahren abhanden gekommene (Lebens)-Geschichte schreiben könnte. Damit aus der vagen Idee der Text werden kann, den ich schreiben möchte, musste ich sehr, sehr viel ausprobieren. Neues und schon Geschriebenes miteinander verbinden. Voneinander lösen. An eine andere Stelle bewegen. Neu schreiben. Umschreiben. Lesen. Texte besorgen, auf die ich gestoßen war. Vier- oder fünfmal dachte ich: Jetzt habe ich es! So wird es gehen. Und dann stimmte es doch noch nicht ganz. Blieb für Leser.innen auch an solchen Stellen unklar, die ich klar fand … Dann wieder ein neuer Versuch, ein anderer roter Faden, ein neues Heureka!

Damit war ich in den letzten Monaten in nahezu jeder „freien“ Minute beschäftigt. Was einerseits gut war, aber zugleich auch bedeutete, dass ich irgendwann festellen musste, dass es so auch nicht geht – nahezu ohne Pausen, permanent beschäftigt mit emotional und kognitiv herausfordernden Fragen. Dieser Text, der den sehr vorläufigen Arbeitstitel hat „Wie ich meine Lebensgeschichte (er)fand“, macht mich trotz meiner zwischenzeitlichen Überforderung gerade sehr froh (ich bin gerade wieder einmal überzeugt, jetzt wirklich und endgültig den roten Faden gefunden zu haben, an dem entlang ich erzählen möchte), weil ich auf eine sehr bestimmte Weise weiß, dass ich diesen Text schreiben muss. Da ist es gut, wenn sich der Nebel lichtet.

Aber nicht zuletzt wegen dieser „Lebensaufgabe“ ist vieles zu kurz gekommen und ich bedauere manches davon sehr: Ich hätte einige Menschen in meiner Nähe gerne öfter gesehen oder ihnen zumindest öfter geschrieben und ich hätte auch diesen Blog (und damit den von mir sehr geschätzten Austausch mit einigen Blogger.innen) sehr gerne fortgesetzt. Ich war auch überzeugt, dass mir das zumindest in einer reduzierten Weise gelingen würde. Ist es aber nicht.

Ich habe hier schon öfter über die chronischen  Zeitprobleme von Schriftstellerinn.en und anderen Kreativen geschrieben. Mittlerweile habe ich alles mögliche probiert: ich habe versucht, Arbeit anders zu organisieren, ich habe aufgehört, bestimmte Dinge zu tun und bin eine Expertin im „Nein-Sagen“ geworden, was ich so bedauerlich wie unvermeidlich finde. Ich hoffe sehr, dass es Zeiten geben wird, in denen ich wieder großzügiger mit meiner Zeit umgehen kann, aber für die nächsten Monate ist das leider unrealistisch. Die Frage, wie ich meine Zeit verbringe, wie ich sie aufteile, ist die zentrale Herausforderung meines Alltags und ich muss jeden Tag Entscheidungen treffen, die mir schwer fallen. Mittlerweile glaube ich nicht mehr, dass ich meine Zeit nur besser oder effizienter aufteilen müsste – solange ich so (relativ) viel um das Schreiben herum arbeiten muss, wie es im Moment der Fall ist, wird es sehr eng bleiben. (Diesen empfehlenswerten Beitrag über die Grenzen oder Absurdidäten des „Zeitmanagements“ habe ich kürzlich gelesen: „Why time management is ruining our lives?“

Warum schreibe ich hier so ausführlich darüber? Weil ich möchte, dass die diejenigen, denen ich mich über diesen Blog verbunden fühle, wissen, dass ich unzufrieden bin damit, wie wenig ich in den letzten  Monaten hier geschrieben und vor allem auf anderen Blogs gelesen habe. Weil ich zwar immer noch hoffe, demnächst wenigstens ab und und zu einen kleinen Beitrag zu schreiben, aber eine realistische Chance dafür erst ab April sehe, und weil ich viele kenne, die sich in einer ähnlichen Situation befinden und vielleicht auch denken, was ich lange Zeit gedacht habe: dass man es doch irgendwie alles miteinander hinbekommen müsste: die kreative Arbeit und die (besser) bezahlte Arbeit, der Austausch mit anderen und das „Nachaußentragen“ dessen, was eine/r macht und schließlich das Nichtstun, der Müßiggang, das Tagträumen, ohne das wir nicht lange kreativ sein können. Ich glaube das nicht mehr. Ich glaube, dass wir uns nur durchwursteln können und immer etwas davon zu kurz kommt. Ich werde das als eine Bedingung meines Lebens akzeptieren – ich hatte die meiste Zeit meines Lebens mit komplizierteren Herausforderungen zu tun – viele Menschen haben das.  Ich werde aber auch weiterhin auf die Nachsicht anderer angewiesen sein …

Ich hatte ein gutes Jahr. Ich bin in zahlreichen Werkstätten Menschen begegnet, deren Geschichten, deren Suche nach der richtigen Form für ihre Texte mich bereichert hat. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde und für die Resonanz, die ich für mein Schreiben und das Schreiben mit anderen gefunden habe. Ich freue mich, wie heiter und respektvoll die Athmosphäre in den Werkstätten durchgängig war.

Ich habe mich gefragt, warum die Aussage, dass etwas anders wäre als gedacht, als erwartet zunächst eine negative Erwartung weckt. Ich bin eine, die gerne weiß, was auf sie zukommt – aber wenn es anders kommt, kann es auch gut sein. Oder sogar besser.

In diesem Sinne ein überraschendes, hoffentlich überraschend gutes 2017!

 

37 Comments

  1. Liebe Jutta, ich glaube mittlerweile auch, dass nicht alles in einen Tag und unter einen Hut passt, was ja nicht heisst, dass nicht trotzdem sehr viel geschafft wird-
    dein Projekt klingt abenteuerlich und spannend, wenn am Ende ein Buch dabei herauskommt und das wird es, da bin ich mir sicher, dann vermisse ich dich eben weiterhin, so hier und da …
    Ich wünsche dir ein reiches und spannendes 2017 und immer einen guten Fluss der Dinge, sowie eine Sandbank für die Ruhepausen-
    herzliche Grüsse
    Ulli

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    1. Liebe Ulli, ich danke dir für deine freundlich-aufmunterten Worte und freue mich sehr daran! Ja, es ist ein abenteuerliches Projekt. Kürzlich ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich mich seit vielen Jahren (Jahrzehnten?) offenbar auf eine Expedition vorbereitet habe – ohne es zu bemerken. Und nun ist offenbar an der Zeit, zumindest ein paar Tagesausflüge zu unternehmen und davon und vielleicht auch von den Vorbereitungen (und dem, was ich schon da an wirklich interessanten Phänomenen und Begegnungen erlebt habe) zu erzählen … Ich wünsche dir sehr herzlich ein paar wirklich gute Überraschungen für das neue Jahr!

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  2. Liebe Jutta,

    obwohl ich gerade schon halbwegs auf dem Weg ins Bett war, nur noch „eben mal was“ nachrecherchiert habe, bin ich jetzt durch Deinen Newsletter (wollte ich den nicht längst kündigen, weil ich für meine eigenen Dinge ständig zu wenig Zeit habe?) am PC hängen geblieben.
    So … das vorweg.

    Dann habe ich Deinen Quasi-Jahresrückblick gelesen, nein, geschlürft. Denn ich frage mich auch oft, wo eigentlich die Zeit hinrennt, die ich für all das, was ich an Kreativem gern tun würde, bräuchte.

    Dann schrieb ich mir in ein (besonders schönes und für solche Zwecke reserviertes) Tagebuch Folgendes:

    Ist es so, dass jemand, der vieles und dies alles recht gut, aber nicht herausragend gut kann, so lange staunend vor anderen Menschen steht, die eine Sache ganz besonders gut können, bis er sich für eine von seinen vielen Tätigkeiten entscheidet und diese zu einer Besonderheit züchtet, bis andere staunend vor IHM stehen?

    Und für welche der vielen Tätigkeiten soll sich dieser vielfältig begabte Mensch dann entscheiden, wenn ihm doch die vielen alle gleich viel Freude bereiten und keines in seiner Seele mehr hervorragt als ein anderes?

    Soll er würfeln?

    Soll er das Gewürfelte dann einmal ein ganzes Jahr lang isoliert betreiben und sehen, wohin er damit gerät?

    Diese Gedanken kamen mir, als ich im „Ostseereport Spezial“ eine Frau (Eva Schmutterer) sah, die einem Mann nach Norwegen folgte (meiner Seelenheimat), wo sie in einem Holzhaus im Winter Bilder gestaltet, wunderschöne Landschaftscollagen, die sie im Sommer an die massenweise einfallenden Nordkaptouristen verkauft. Im Original und ebenso im Druck. Und die damit einfach glücklich ist!

    Warum sie, warum nicht ich?, war mein erster Gedanke.

    Wie oft schon hatte ich das Gefühl, ich hätte eine tolle Idee und dann lief mir jemand durchs Blickfeld, der es schon besser machte, als ich genau dieses noch zu etwas Einzigartigem würde entwickeln können.

    Welche meiner Fähigkeiten und Leidenschaften, so fragte ich mich, kann ich wohl am ehesten zu etwas Einzigartigem entwickeln und dem dann meine ganze Zeit widmen? Sinnfindung, Leidenschaft leben …

    Ob ich nun eine Liste aufstelle und würfle?
    Oder ob ich die Komponenten der Liste zu einer komplexen Tätigkeit verknüpfe, deren Einzigartigkeit gerade in der noch nie dagewesenen Neuverknüpfung besteht?

    Hauptsache, genau dann, wenn sich meine Sache entwickelt, läuft mir nicht wieder jemand über den Weg, der schon …

    Du weißt schon, was ich meine …

    Meine Problematik ist etwas anders als Deine, scheint mir. Aber es gibt doch gewisse Überschneidungen, oder?

    Was bei meinem Brainstroming herauskam:

    Meine Strick-, Häkel-, Sticktalente zum Herstellen von dekorativen Elementen in nordischem Stil einsetzen, um daraus (und aus selbstgedruckten Stoffen) einzigartige Taschen zu nähen, die Nordisches auf innovative Weise verknüpfen.

    Und das mal ganz ungestört ein Jahr lang praktizieren und sehen, wohin ich damit komme.

    So, jetzt habe ich es zumindest schon mal aufgeschrieben. Und das am Ersten des Jahres. Nicht schlecht …

    Dir wünsche ich – so wie mir – dass uns dieses Jahr in dieser Hinsicht einen roten Faden eröffnet, dessen Verfolgung uns einfach nur Glücksgefühle bereitet, der unsere Seele zum Klingen bringt.

    In diesem Sinne einen herzlichen Gruß,
    Ulrike

    P.S.:
    Ich habe Dir mal meinen Jahresrückblick verlinkt – 2016 war auch bei mir ein gutes Jahr und dafür sollten wir sehr dankbar sein!

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    1. Liebe Ulrike, es freut mich, dass mein Beitrag Punkte berührt, die dich auch gerade beschäftigen. Meine Erfahrung mit kreativen Prozessen ist, dass es vor allem wichtig ist, loszulegen. Meistens profitiert man am Ende man, egal für was man sich entscheidet, auch von den Fähigkeiten und Interessen, die man in anderen Bereichen hat. Und vielleicht ist es ja auch gar nicht so wichtig, wie es zunächst scheint, wenn jemand anderes schon etwas Ähnliches macht … Herzliche Grüße und viel Entscheidungs-Freude 😉

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  3. Liebe Jutta, sei einfach so, wie der Tag dir erlaubt zu sein und webeschreibend daraus dein Jahr 2017 – es möge dir gelingen ohne dich zu verbiegen, der Stift führt dich…vielleicht auch mal bei mir vorbei. ….
    Dorothea

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    1. Liebe Dorothea, vielen Dank für die guten Wünsche, die ich gerne und herzlich erwidern möchte! Zu sein, wie es der Tag erlaubt – das ist ein wirklich schönes Motto. Ich werde es mit in dieses neue Jahr nehmen – vielen Dank auch dafür!

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  4. Hallo liebe Jutta,tja, Du sprichst mir aus der Seele und triffst es auf den Punkt. durchwursteln statt alles hinbekommen…. und irgendwas kommt immer zu kurz. Akzeptieren als Bedingung Deines Lebens? Hmmmm… Das ist wohl das Schwerste daran, für mich jedenfalls. Ich lasse mich immer wieder auf´s Neue zu diesem Kampf verleiten… Ich wünsch Dir alles Gute und mein Verständnis hast Du sowas von!! 😉 Lieben GrußSandra

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    1. Liebe Sandra, vielen Dank für diese freundliche Reaktion! Und ehrlich gesagt: Mir scheint das Akzeptieren auch eine echte Herausforderung – aber ich sehe einfach keine rechte Alternative mehr, denn das, was du vollkommen zu Recht als „Kampf“ bezeichnest, kostet ja doch Energie, die ich lieber anders verwenden würde … Mal schauen, ob es mir wirklich gelingt 😉 Auch dir herzlich alles Gute

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  5. Liebe Jutta, manchmal ahne ich, die ich so gern in den blogs stromere, dass Zeiten kommen könnten, wo mir zu wenig Zeit bleibt um diese schönen Kontakte ausreichend pflegen und würdigen zu können.
    In Deinem Rückblick umreißt Du Dein vieles Schaffen, Deine Projekte. Ich konnte nachfühlen wie zeitintensiv ein solches Engagement sein muss. Du bist eine sehr fleißige Künstlerin, wie ich finde und darin bist Du mir ein Vorbild. So, das musste jetzt auch einfach mal hier gesagt sein, denn ich stehe als Künstlerin noch am Anfang und lerne sehr viel. Deine Beiträge helfen mir, Dein Geschichten-Generator ist eine geniale Sache! Es hat mir riesigen Spaß gemacht, ihn auszuprobieren, wenngleich meine eigenen Geschichten, die ich schreibe, meine Gedichte eine andere Art und Weise haben zu mir zu finden und vielleicht liegt auch hier die Herausforderung bei jedem Künstler, dass er er lernt, sich seinen Weg der geistigen Befruchtung selbst zu finden und Dein Geschichten-Generator ist so ein Weg und eine Weise, sich Geschichten zu ersinnen, zu erdenken, die gewissermaßen ein Gerüst bieten, das es auszufüllen gilt bis es ein Texthaus sein kann.
    Ich freu mich über jeden Beitrag von Dir. Möge das neue Jahr ein gutes und gesundes für Dich werden. Ich sende Dir herzliche Grüße, die Karfunkelfee

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    1. Liebe Karfunkelfee, vielen Dank für diesen schönen Kommentar – ich habe mich sehr darüber gefreut! Und es ist genau so, wie du schreibst: der Geschichten-Generator ist vor allem eine Anregung, eine Unterstützung für den Anfang, wenn eine/r noch nicht so recht weiß, woher die Ideen für eine Geschichte kommen könnten. Wer regelmäßig schreibt und/oder Geschichten erfindet, entwickelt mit der Zeit ja sowieso eine neue Weise, „in die Welt zu sehen“ und Schreibanlässe zu finden – und manchmal auch mehr davon, als man gerade gut „verarbeiten“ kann. Aber weil ich selbst so lange auf der Suche war nach Ideen, wollte ich gerne etwas in der Hand haben, was gerade für die meist schwierige Anfangsphase eine Unterstützung bei der Ideen-Entwickelung sein könnte … Ich wünsche auch dir herzlich ein gutes und gesundes neues Jahr!

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  6. Bassum ,den 02.01.2017
    Liebe Jutta !
    Es ist zwar schade, dass Du auf
    grund Deiner vielen Projecte nicht
    immer Zeit hast , Deinen Geschichtengenerator mit frdl
    Anmerkungen zu „fuettern“ – aber
    dann ist die Freude umso groesser
    wenn Etwas Freundliches aus Dei
    ner Richtung kommt 🙂 !

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  7. Natuerlich habe ich mich ueber
    unsere , und andere,Seminare be
    sonders gefreut und auch sonst
    lief es im Hobby, Kunst & Modell
    bau zufriedenstellend – aber gesell
    schaftspolitisch waren die letzten
    Jahresabschnitte und die teutsche
    Norm ein ueblicher Riesenflop:@
    Ich hoffe,dass wir uns ueber die
    VHS auch in diesem Jahr sehen

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    1. Lieber Frank, vielen Dank für diese freundliche Rückmeldung – ich freue mich sehr darüber! Und bin sehr zuversichtlich, dass wir uns auch in diesem Jahr wieder sehen werden. Lass es dir so gut als möglich ergehen!

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  8. Sehr interessant gerade heute etwas von dir zu lesen, das auch das Thema Zeitmanagement beinhaltet. Das ist nämlich gerade bei mir groß Thema, ich versuche mir so etwas wie feste Arbeitszeiten einzurichten. Geht ja nicht so einfach wenn man „auf Abruf lebt“, aber na ja. Mein Fenster scheint sich aber langsam für mich zu entwickeln, ich merke wie in dem Zeitraum, den ich dafür am Tag gerne hätte alles andere in den Hintergrund rückt. Dass es sich einfach, wenn auch langsam zu fügen scheint, das Universum für mich arbeitet oder wie man das nennen will.

    Ich habe das schon bei mir thematisiert, allerdings mehr zwischen den Zeilen, auch mir war 2016 ein gutes Jahr. Trotz diverser Hardcore-Kisten mit meiner Mutter, dem (verlorenen) Kampf gegen dieses angebliche Teilhabegesetz (wegen dem ich dieses Jahr sehr viel mehr unterwegs sein müssen werde). Meine „Susanne“ wächst und das ist ein Wunder, weil schon längst über die Länge, in der ich eigentlich gut bin, und ganz oft ungeplant, es ist dann einfach da (wird vielleicht doch noch was draus, das an eine Art Roman erinnert), dann bekam ich für 2017 ein Angebot für eine gewisse Art von autobiographischem Sachtext und es ist eigentlich etwas auf das ich seit Jahren warte, dann – deren Intro hast du wahrscheinlich nicht mitbekommen -, die Amerikaner und das Projekt für die… Es fügt sich und hat alles 2016 begonnen. Also nein, auch für mich 2016 war kein schlechtes Jahr und ich habe Glück gehabt. Auch wenn ich mir einiges anders vorgestellt hätte.

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    1. Ich freue mich wirklich sehr, dass das vergangene Jahr neben den schwierigen Momenten für dich auch einige gute Entwicklungen breitgehalten hat. Dass es Interesse an deinen so klugen wie eigensinnigen Blicken auf das/dein Leben gibt, wundert mich kein bisschen und dass du auch „längere Sachen“ kannst, ebenso wenig. Und mit den „Amerikanern“ hast du mich nun ein bisschen neugierig gemacht, das werde ich demnächst mal nachlesen …

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      1. Bei dem autobigraphischen geht es nicht wirklich um mich, sondern um einen psychologischen Aspekt in der Beziehung meines Vaters zu meinem Bruder und den Einfluss dieses Aspektes aud die Einstellung der beiden behinderten Menschen gegenüber, ist also sehr fachlich. Umd interessant, könnte ich aber nie zum Beispiel im Rahmen der Fädenrisse machen.

        Für „längere“ Sachen habe ich meist einfach nicht genug Puste, Konzentration und Interesse, dafür aber zuviel Perfektionismus.

        Ich habe die Amerikaner wie so ziemlich jeden in den Fädenrissen nie „ordentlich vorgestellt“, eine Gruppe literarisch interessierter, meist bildender Künstler, die mich nach dem wir uns kennen lernten in ihren Emailverteiler einluden. Über das – geplante – Projekt, siehe hier (damit du nicht Suchen musst): https://faedenrisse.wordpress.com/2016/12/16/among-artists/

        Wo du gerade mal da bist, es ist nicht akut, nur falls ich dich nicht erwische, wenn es akut ist und du Interesse hast: Es kann noch ein paar Monate in Anspruch nehmen, ich kann das nicht aus dem Ärmel schütteln, aber ich plane Materie & Form in einer Art Sammlung mit ähnlich thematisierenden Stücken auszulagern bzw. in Serie zu gehen. In Privatblog, auf Einladung. Wenn es so weit ist – dauert wie gesagt noch, das läüft nebenher -, möchtest du dann Leseberechtigung haben? Das teilt WordPress einem per Email mit. Ich würde dir nicht einfach eine schicken lassen wollen und du fragst dich vielleicht warum WordPress dich zumüllt.

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          1. Schreibe ich mir auf, also wundere dich bei Gelegenheit nicht, wenn du von WP benachrichtigt wirst. Man muss das zwar zeitnah annehmen (einmal was klicken), aber wann man dann tatsächlich in dem geschützten Ding liest ist egal..

            Ebenso herzliche Grüße.

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  9. liebe Jutta,
    auch wenn dir das kein Trost sein dürfte: du bist nicht allein…der Plan, den man sich macht, ist das eine, die Wirklichkeit das andere. Ich versuche, mich vom dem Strom des Lebens mitnehmen zu lassen und habe eingesehen, dass es nicht immer da lang geht wo ich gedacht hatte. Aber wer weiß, ob nicht hinter der nächsten Flußbiegung etwas ganz großartiges auf mich wartet? Verzögerungen und vordergründig überflüssigerweise gedehte Schleifen haben manchmal (man erkennt es leider meistens erst in der Rückschau) durchaus ihre Gründe.
    Mein Jahr 2016 war extrem hart, aber dafür waren die Highlights auch genauso gut. Gesetz der Polarität, das Pendel schlägt in beide Richtungen gleich weit aus…eines der Highlights war dein Workshop in Bassum, und ich bin überzeugt davon, so wird es auch 2017 wieder sein.
    2017 wird für mich ein supergutes Jahr werden, das spüre ich, und ich freue mich jetzt schon auf unser Wiedersehen in Bassum!
    never give up – great things take time!
    Ganz liebe Grüße aus dem verschneiten Süden, ich wünsche dir ein spannendes und doch entspanntes 2017, Gesundheit und Glück!
    Carmen

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    1. Liebe Carmen, vielen herzlichen Dank für diesen schönen Neujahrsgruß, über den ich mich sehr freue und über deine tolle Resonanz für den Sommer-Workshop! 2017 wird für dich ein supergutes Jahr – das spüre ich bis in den Norden ,-) Wirklich klasse, dass wir uns in Bassum wiedersehen! Lass es dir gutgehen!

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    1. Liebe Susanne, vielen Dank! Auch dir alles Gute! Mein Respekt dafür, wieviele Bälle du gleichzeitig in der Luft halten kannst, ist in den vergangenen Monaten ins Unermessliche gestiegen … Ich wünsche dir weiterhin diese tolle Energie und dass sie reiche Früchte tragen möge!

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      1. Danke, Jutta, manchmal ist es nicht einfach, die Bälle in der Luft zu halten. Wenn ein Ball hinzu kommt, dann wird ein anderer aus dem Kreislauf genommen. Im Moment möchte ich mich mehr zeichnen – so habe ich den Blog um 3 Tage die Woche gekürzt und blogge „nur“ noch an 4 Tagen die Woche. Außerdem werde ich mir des öfteren 14 Tage Blogpause gönnen. Liebe Grüße von Susanne

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        1. Liebe Susanne, ich glaube mittlerweile, dass die Menschen sich in allem Möglichen unterscheiden – und eben auch in der Energie, die ihnen zu Verfügung steht. Und da liege ich einfach nicht in der Spitzengruppe … Sehr herzliche Grüße!

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  10. Auch von mir, liebe Jutta, ein frohes neues Jahr! Mögest Du nun endlich den roten Faden für Deine Lebensschreibaufgabe gefunden haben und mögest Du alle Zeitmamangementsysteme in den Papierkorb geworfen haben, um endlich Zeit für das zu haben, was Dir wichtig ist :-).

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    1. Ja, ja, ja!!! Vielen Dank, liebe Claudia – genau so wird es kommen und dann werde ich an dich denken, voller Dankbarkeit ob des schönen Wunsches 😉 Ich wünsche dir ein Jahr, in dem sich ganz unerwartete Zeitreserven auftun und viel Geduld und Energie, wenn es gerade mal nicht so ist … Sehr herzliche Grüße!

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        1. Ich bin ihnen ehrlich gesagt auch noch nicht begegnet, aber dass sie existieren scheint mir ein Gebot der Logik zu sein: Es kann ja nicht IMMER ALLES länger dauern als gedacht – es muss ja auch mal, wenn vielleicht auch nur selten, umgekehrt sein. Oder?!

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          1. Also unser Vorsatz für 2017: Wir suchen die Zeitreserven! Wir werden hinter jeden Bücherstapel schauen und jedes Blatt umdrehen, in jede dunkle Ecke schauen und im Schrank ganz hinten suchen und wenn wir sie sehen, dann werden wir uns ihnen unnachgiebig an die Fersen heften und sie werden uns nicht mehr entwischen. Und dann geht tatsächlich alles viel schneller als geplant! Das wird ganz großartig :-)!

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