(14) Geschichtengenerator in Aktion

IMG_0103 Wer diesen Blog schon länger liest, weiß um meine Sympathie für „literarisch unterschätzte Ort“. Der Supermarkt (samt Käsetheke) zählt dazu, die Eisdiele und auch die Kantine ist mir erstaunlich selten bislang begegnet. Wie kann das sein, frage ich mich, angesichts all der Lieb- und Feindschaften, die in Kantinen ihren Anfang nahmen, ihren Wendepunkt oder Zenit erreichten? Der Film und insbesondere die Komödie haben das schon lange erkannt – höchste Zeit also, dass wir hier den Generator anwerfen und ein paar schöne Geschichten beisteuern!

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Vielleicht reicht dem einen oder der anderen schon dieser Ort und es stellen sich Ideen und Bilder ein, dann legt los und kümmert euch nicht, dass in einer Ecke der Kantine Luise, die ältere Dame mit Hut auftaucht. Wie kommt sie hierher und was möchte sie? Und ist es wirklich Luise, die sagt: „Natürlich kann ich das!“ Oder fällt der Satz nur in ihrer unmittelbaren Nähe? Aber wer ist es dann, der da redet?

IMG_0106Wie immer freue ich mich auf Geschichten, Ideen und erste Sätze! Und weil ich zuletzt gleich zweimal las, dass eine schrieb, sie habe auf den letzten Drücker noch eine Generator-Geschichte fertigstellen können, möchte ich noch einmal an die wichtigste Geschichten-Generator-Regel erinnern: Alles ist erlaubt!

39 Comments

  1. „Seniorentreff“, sagte sie abwesend als sie den Fahrschein löste. Und wie zur Erklärung: „Ich habe mein Ticket verloren.“ Es war nicht wichtig ob sie jemand dabei hörte, sie brauchte das für sich selbst. „Ich fahre zum Goetheplatz.“

    Luise setzte sich da wo schon ältere Frauen saßen. Eine hatte einen Stock, eine andere trug eine abgewetzte Tasche. Beide wären ärmer dran als sie. Im Korb vorne auf dem Rollator des Mannes in der Lücke hinter den Sitzen lagen Fertiggerichte. Cevapcici auf Reis und Hackbällchen mit Nudeln, 1.49 das Stück im Supermarkt. Luise wollte nicht aufsehen ob sie den Mann vielleicht kannte. Oder erkannte. Sie sah aus dem Fenster, in dem sich ihr Hut spiegelte und von draußen die Sonne blendete und dachte an das Haus in dem ihre Schwester Dorothea bis sie starb gewohnt hatte. Ein Seniorenwohnkomplex, in dem unten neben den Briefkästen ein Schaukasten mit einem Aushang gehangen hatte. Der Aushang war der Essensplan des Altenheims daneben, die Senioren aus dem Wohnkomplex konnten dort in der Kantine für fünf Euro ein Mittagessen bekommen, wenn sie das mochten. Außerdem hing da noch der Plan für die Spieleklubs. Dorothea ging dienstags immer zum Bridge. Mittwochs holte sie von der Kantine immer Reibeplätzchen mit Rübenkraut, das hatte sie als Kind schon so gerne gegessen. Selbst im Krieg hatte es das an Dorotheas Geburtstag gegeben. Für Luise gab es zum Wiegenfest Grießbrei, für die kleine Helga eine Scheibe Sandkuchen mit einer Scheibe Schwarzbrot oben drauf. Helga war immer die Kleine geblieben. Scharlach 1951. Luise wunderte sich oft, dass die Kinder heute nicht mehr an so etwas starben. Vor dreißig Jahren noch hatte ihr Enkel Niklas wegen Masern ins Krankenhaus gemusst. Das schien es heute nicht mehr zu geben. Gut, was alles so möglich war.

    Nachdem Ausstieg ging Luise einen Umweg. Das tat sie immer. Vorbei an den Gärten, denn dort sangen die Vögel und manchmal flitzte ein Eichhörnchen einen Baumstamm hinauf. Dann dachte sie an Kunibert aus dem Garten von früher. Die Kinder hatten das Tier so getauft und die Mädchen mit den Jungen gezetert, weil man nicht so genau wusste ob es nicht vielleicht eine Kunigunde war.

    Als die Obstbäume kamen sah Luise sich um. Es war niemand auf der Straße, aber vielleicht stand wo jemand am Fenster. Um diese Zeit waren die Rolläden längst auf. In einer hohen Etage lüftete am offenen Fenster ein Deckbett aus, in eindm anderen saß eine grau-schwarz getigerte Katze mit weißer Pfote. Aber es waren keine Menschen zu sehen.

    Um die Ecke hörte sie die ersten Stimmen. Leute mit Kindern, Menschen, die ganz anders redeten als sie, und Leute mit großen Taschen. Manchmal auch Ausländer, diese neuen da, die sie im Fernsehen auf dem Treck gezeigt hatten und die jetzt in den Sporthallen wohnten, so dass die Kinder nicht in der Schule turnen konnten. Die Leute sahen nicht ärmlich aus. Nur manche. Ein Mann hatte sogar ein Fahrrad, eine Frau trug einer dieser bunten Jacken, Jack Wolfsen oder wie das hieß. Die kosteten richtig viel Geld, die Tochter von Luises Nachbarin hatte auch so eine. Ein Kind trug einen Schulranzen auf dem Rücken. Luise fragte sich nicht warum es nicht in der Schule war, aber sie wunderte sich, denn der Ranzen war von Scout. In dem Geschäft, das bei ihr in der Straße Lederwaren verkaufte kosteten die mehr als 150 Euro. Einer von den Ausländern war sehr gepflegt und trug eine Ledermappe unter dem Arm. Er unterhielt sich mit einem Deutschen. „Hab ich gesagt, ich will arbeiten, ich mach alles, fragt die Frau vom Amt mich ob ich mit einem Schraubenzieher umgehen könnte. Ich bin Maschinenbauer, natürlich kann ich das!“ – „Typisch! Ich komm da hin, da sitzt so’n Püppchen, Anfang zwanzig, ‚Hier steht, Sie sind Maler, könnse lackieren?‘ Hallo, ich hab dreißig Jahre Berufserfahrung! Ich kann nichts dafür, dass der bankrott geht und ich 47 bin.“ hörte Luise und fragte sich was das zu bedeuten hatte. Sie hatte gehört, dass das Arbeitsamt nicht gut vermittelte, aber ihr Alfred hatte immer Stellen gehabt, auch noch mit fünfzig. Hatte sich so viel verändert?!

    Sie bekam nicht mit, dass die Leute sich bewegten. Die Nummernausgabe hatte begonnen. Jeder wollte möglichst weit vorne sein, aber Luise stand hinten. Wenn sie Pech hatte gab es nichts mehr, weil alle anderen schon alles oder zumindest die guten Sachen hatten. Die Arbeitslosen und die Ausländer und die mit den teuren Sachen. Beim Warten rückte sie ihren Hut zurecht und fühlte in ihre Tasche. Zwei Äpfel, ein paar matschige Kirschen, ein paar Nüsse von den Bäumen und aus den Mülleimern auf dem Weg vier Flaschen. Ein Euro. Sie sah auf den Rücken der Frau vor ihr. Eine Schwarze mit Baby auf dem Arm. Das Baby hatte das Kinn auf der Schulter seiner Mutter und sah Luise fröhlich an.

    Die verhärtete sich. So klein und scho…

    „Hey, hey, hey, das ist hier keine Kantine!“ rief an der Ausgabe eine Mitarbeiterin einem Kunden zu.

    Luise sah nicht was war, aber der nächste Mann in der Reihe zeigte der anderen Mitarbeiterin schon seine Nummer und die Tafel Berechtigung vor.

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    1. Ich habe das kürzlich schon als Kommentar zu Gerda geschrieben, wie sehr es mich freut, dass hier auch solche Geschichten auftauchen, wie die von dir, aber auch anderen, in denen sich so viel von den Notlagen und Bedrängungen unserer Gegenwart findet. Und zwar – und das ist kein kleines Kunststück – ohne jede Belehrung oder den sog. erhobenen Zeigefinger. Das macht mich dann immer, der Ernsthaftigkeit des Textes zum Trotz, auch wieder froh …

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      1. Den Kommentar hatte ich gesehen, wenn’s der war wo es um ihren dichtenden Viktor ging. Solche „Luises“ (oder Luisen? gibt es ja immer mehr. Ich kann von meinem Balkon aus einen Mülleimer neben einer Bushaltestelle sehen. Morgens um fünf im Dunkeln: Ein alter Mann mit Fahrrad, vormittags: eine ältere Frau, nachmittags: ein älterer Mann, gegen Abend: eine mir persönlich bekannte Frau, 54, ausrangierte Verkäuferin… Das lässt sich verwenden. Und ist natürlich auch etwas, das mal gesagt werden muss. Es ist nicht die Schande, das die Menschen zur Tafel müssen, es ist die Schande, dass es in einem reichen Land Tafeln gibt und das gewollt ist, dass die finanziell schwachen Leute „Müll“ essen (das sind ja Lebensmittel, die dort ausgegeben werden, die sonst entsorgt werden würden.).

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        1. Kannst du bei dir sehen, warum das System da einen Link in den Kommentar gepackt hat? (Wenn du den Links siehst), ich hatte keinen gesetzt. Das muss gekommen sein, weil ich über dieses Benachrichtugungsmenü auf deinen Kommentar geantwortet hatte. (Den hier kannst du gern rauswerfen, wenn du ihn gesehen hast.)

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          1. Möglicherweise irgendwas, das im System hängen bleibt wenn man über die Benachrichtigungsanzeige antwortet statt den Beitrag aufzurufen. Hatte ich heute auch woanders und so was ähnlich auch schon früher. Es sind ja in der letzten Zeit auch Kommentare (nicht nur meine gegebenen) verschwunden und dieses automatische Entfolgen durch das Programm ohne eigenes Zutun scheint auch zu grassieren. Schein an WordPress zu liegen.

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        2. Ich habe von 1998 bis Ende 2001 in Düsseldorf gewohnt, davon zwei Jahre einen Steinwurf vom Carlsplatz entfernt. Für die, die es nicht kennen, auf dem Carlsplatz ist ein ständiger Markt für Lebensmittel und Blumen, allerdings alles vom Feinsten. Schon damals, vor mittlerweile 15 Jahren, habe ich immer wieder alte Frauen beobachtet, die dort in den Papierkörben „gewühlt“ haben. Das zu beobachten hat mich ziemlich aufgewühlt und ich habe immer prophezeit, dass das unsere Zukunft sein wird. Leider habe ich recht behalten. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen und all die alleinerziehenden Mütter, die heute schon von der Hand in den Mund leben und nichts fürs Alter ansparen können, wird das Alltag sein. Aber vielleicht haben wir dann ja die Milliarden Steuern, die in Panama versteckt sind 🙂

          Imagine no possessions
          I wonder if you can
          No need for greed or hunger
          A brotherhood of man

          Imagine all the people
          Sharing all the world

          You, you may say I’m a dreamer
          But I’m not the only one
          (John Lennon/“Imagine“)

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          1. Da wo ich wohne ist D’dorf die nächstgrößere Stadt. Zum Carlsplatz kann ich keine Aussagen machen, aber der Kontast auf der Kö ist recht stark. Der Reichtum und „die Bettler“, ich glaube nicht, dass es in anderen Großstädten anders ist. Vor Kurzem war ich im Ruhrgebiet, weil ich „beruflich“ was zu erledigen hatte und kam dort an einer Notschlafstelle für Kinder- und Jugendliche vorbei. Ich erfuhr, dass diese Stadt zirka 160 Kinder und Jugendliche auf der Straße hat… Man liest ja auch immer wieder deutschlandweit von zwangsgeräumten Leuten, auch Rentnern, Menschen, die keine Medikamente, die für sie notwendig sind zahlen können (ich kenne auch jemanden, der mit Insulin „schlampt“, weil die Teststreifchen nicht verschrieben werden und nur entweder Essen oder Diabetesversorgung bezahlt werden kann…) etc.

            Das wird leider noch schlimmer kommen.

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    2. Liebes Dergl.
      Alles ist erlaubt, was man darf. Alles ist erlaubt, was man kann. Egal wohin, diese Luise geht. Sie kommt an Punkte, die uns mehr oder weniger berühren. Berührt zu werden, bedeutet, dass wir inne halten. Es haftet an uns, in uns. Das schaffst Du. – Immer -.
      Diesmal sogar in einem weicheren Ton, der viel, viel tiefer ins Bewusst / Unbewusste dringt. Dafür danke ich Dir. Für Deine Weichheit.
      Ich denke, dass Deine Luise, mit ihrem eigenwilligen, zauberhaften Hut eine Menge an geheimnisvollen, spektakulären, komischen Begegnungen, im Laufe ihres Lebens gehabt hat. Sie muss sich nur erinnern.
      Sie ist eine reiche Frau, auch wenn sie an einer “ Tafel“ steht.

      Lieben Gruß Monika

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      1. Und wer weiß, liebe Monika, welche sie jetzt noch macht. Die Menschen dort bei der Tafel, oder im Sozialkaufhaus oder derb Schuldnerberatung, was es nicht alles gibt, könnten alle eine Menge zu erzählen haben. Wer weiß, der finanziell ärmste und der von der Bekleidung her verlottertste nicht alles an Erfahrungsschätzen mit sich herumtragen. Das kann sie ja alles jetzt noch lernen.

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  2. „Ist das wieder ein Fraß!“

    „He, kann ich deine Pommes haben?“

    „Rück mal’n Stück.“

    „Mensch, pass doch auf!“

    „Habt ihr gehört, dass sie Viktor in der Mangel haben? Dauert nicht lange und wir sind fällig.“

    „Ja, der packt aus, kannste Gift drauf nehmen! Hauptsache, er kann seinen Ar* retten.“

    Viktor … wo war sie bloß? Dieser furchtbare Lärm, die vielen jungen Leute … wie war sie hierher gekommen? Luise konnte sich nicht erinnern. Gerade hatte sie doch noch mit dieser Frau gesprochen, wie hieß die nur gleich? Eine unverschämte Person. „Victor muss schnell etwas erledigen. Er kommt gleich zurück. Ich passe in der Zwischenzeit ein bisschen auf Sie auf. Wollen Sie sich nicht mal was anziehen? Das Nachthemd ist doch viel zu kalt.“, hatte die Frau gesagt und war schnurstracks in ihre Küche gegangen. „Ich koche uns erst mal eine schöne Tasse Tee. Du meine Güte, jetzt haben Sie wieder denHerd angelassen. Alles ist angebrannt. Ihr Mann hat recht. Nicht eine Minute kann man Sie allein lassen. Gut, dass ich noch rechtzeitig …“ Wie kam die dazu. Louise konnte sehr wohl noch sehr gut auf sich selbst aufpassen. Und sich ihr Essen kochen. Und dann hatte sie die Frau stehen gelassen, ihre Tasche geschnappt, den Hut aufgesetzt und war los marschiert.

    „Denk an den Zettel. In deiner Handtasche. Kannst du dir das merken?“ Victor hatte „nur für den Notfall“ ihre Adresse auf ein Blatt Papier notiert, in eine Klarsichtfolie geschoben und in ihre Handtasche gesteckt. „Wenn du dich mal verlaufen hast. Damit du wieder nach Hause findest. Schaffst du das?“ Eindringlich hatte er sie angeschaut. „Ich kann nicht immer zu Hause sein und auf dich aufpassen, Louise.“ „Klar, Viktor. Natürlich kann ich das!“, hatte sie geantwortet und sich dabei heimlich gewundert. Warum sollte sie sich denn verlaufen? Aber wenn es Victor beruhigte …

    Sie kramte in der Tasche. Wo war der Zettel bloß? Nie war etwas an seinem Platz, wenn sie es brauchte. Wie kam denn dieser ganze Müll da rein? Ihre Finger waren total verschmiert. Mit Majonnaise. Sie leckte den Finger ab. Jetzt knurrte ihr Magen. Sie hätte gern etwas gegessen.

    „Wir müssen uns absprechen. Wenn wir zusammenhalten, können die gar nichts machen. He, die Alte hat mein Tablett genommen. Sachma, spinnst du?“

    „Das ist meins.“ Louise zerrte und zerrte an dem Tablett. „Lass los, du blöde Kuh!“ Das Glas kippte um, der Teller rutschte zu Boden, zersprang, Pommes frites, Sauce, Krautsalat und Cola mischten sich mit den Scherben. Waren denn heute alle verrückt geworden?

    Wo blieb Victor bloß? Sie hatten sich doch hier zum Essen verabredet. Und anschließend zum Tanzen, ins Café Beyer. Hatte lange gedauert, bis er sich getraut hatte. Bis sie ihr schönstes Kleid angezogen hatte, das blaue mit den Streifen und dazu den passenden Hut aufgesetzt hatte. Da konnte er nicht mehr widerstehen.

    „Die Alte hat meine Jeans versaut! Geht’s noch?“

    „Wohl gaga, die olle Hexe.“

    „Läuft im Nachthemd rum. Und mit Puschen …“

    „Aber mit Hut.“

    „Viktor!!!!!!!!!!!!!!!“

    „He, die Alte ruft dich, Viktor!“

    „Pass auf, die blutet ja. Hat ’ne Scherbe in der Hand.“

    „Au! Die hat mich geschnitten, verdammtes Weib! Hat nicht alle Tassen im Schrank. Die ist gemeingefährlich!“

    „Ruf doch mal jemand an.“

    „Schön ruhig bleiben. Lassen Sie mal die Scherbe los. Ziemlich scharf, das Ding. Ihnen passiert nichts. Jetzt gehen wir erst mal nach draußen und verbinden Ihre Hand. Wo wohnen Sie denn?“

    „Hilfe! Victor!!!!!!!!!!!!!“

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  3. Emma, ihres Zeichens Psychologin mit praktischem Verstand, gerät allmählich unter Zeitdruck. Der Abgabetermin für ihre Magisterarbeit rückt bedrohlich näher. Statt sich auf den Fall John K zu konzentrieren, turtelt sie mit ihrem Chef, dem Psychiater Dr. Erkan Y und verwöhnt ihn mit erlesenen türkischen Käsesorten, nach dem bekannten Motto: Mit Käse fängt man Mäuse. https://gerdakazakou.com/2016/04/06/geschichtengenerator-emma-ka-und-emma-lo-an-der-kaesetheke/

    In diese Situation hinein platzt nun Juttas Geschichtengenerator mit Kantine, Luise (ältere Dame mit Hut) und „natürlich kann ich das“. https://juttareichelt.com/2016/04/15/14-geschichtengenerator-in-aktion/. Natürlich kann ich das – denke ich bei mir: die bringe ich schon zusammen! Emma arbeitet gelegentlich in der Kantine an ihrem Fall, zumal jetzt, wo die Zeit drängt und ihre Freizeit (siehe oben) eng bemessen ist. Außerdem plagt mich schon seit einer Weile der Gedanke, dass sich zwar Emma Ka und Emma Lo getroffen haben, dass aber die mir ebenfalls am Herzen liegenden Herren Victor und John sich noch immer völlig unbekannt sind. Und dass es an der Zeit ist, sie zusammen zu bringen. Doch wie bringt man einen an ein selbstgebasteltes Rollgefährt gebundenen schwarzen Dichter mit einem weißen Maler zusammen, der infolge des Mords an Luise nicht frei beweglich ist? Wo sollen sie sich treffen, und warum?

    Und nun die Fortsetzung, wobei Rückverweise auf vorhergehende Passagen der Geschichte leider unvermeidlich sind. Juttas geschichtengenerator hat das so an sich: alle Teile und Figuren vernetzen sich, und am Ende muss man den Leser mit einem Ariadnefaden von Querverweisen durch das Labyrinth führen.

    Dies und das weitere findest du in meinem heutigen Blogbeitrag. Viel Spaß beim Lesen!

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  4. Bei Kantinen denke ich spontan an Plastikgeschirr und totgekochtes Gemüse. Aber an diesen Assoziationen liegt es nicht, liebe Jutta, dass ich derzeit so zurückhaltend mit „betexten“ bei Dir bin, sondern eher an den vielen Verpflichtungen außerhalb des Blogs … aber ich lese gerne mit bei Dir und deinen Co-Autoren!

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    1. Liebe Birgit, das ist natürlich schade, aber zugleich habe ich das allergrößte Verständnis, denn bei mir ist es im Moment auch so trubelig, dass ich kaum „hinterkomme“ – so ist es eben manchmal und manches ist daran ja auch gut 😉 Wünsche dir einen richtig schönen Sonntag!

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