Endlich kann ich sie (wieder) anbieten: Eine OFFENE SCHREIBZEIT

Es war die erste Schreibwerkstatt, die ich angeboten habe: Die OFFENE WERKSTATT in der Villa Ichon vor fast zehn Jahren. Einmal im Monat an einem Sonntagnachmittag und fast umsonst. Es war eine wunderbare Möglichkeit zum Ausprobieren und Kennenlernen und Herausfinden, wie was für wen „funktioniert“ und wer was möchte. Mit Schreibwerkstätten ist es ja so ähnlich wie mit dem Schreiben selbst: Man braucht eine ganze Weile, um herauszufinden, was genau es eigentlich ist, das interessant sein könnte – für eine selbst und für andere.

Fast zwei Jahre habe ich diese „Offene Werkstatt“ angeboten – und dann wusste ich, was „meins“ ist und was es ist, das ich anbieten will und ich wusste auch, dass es Nachfrage gibt nach der Art von Schreibwerkstätten, die mir vorschwebte. Und allmählich wurde das „fast umsonst“ zum Problem – weil ich ja irgendwann auch Geld verdienen wollte mit dem, was ich da machte. Obwohl ich immer wieder überlegte, fehlte es mir an einer Idee, wie sich das, was mir wichtig war, miteinander verbinden ließe: keine Notwendigkeit/Möglichkeit einer Anmeldung (damit man auch wirklich spontan kommen kann) eine niedrige Teilnahmegebühr (damit niemand dadurch ausgeschlossen wird) – und eine angemessene Bezahlung der Werkstattleiterin … Die Quadratur des Kreises.

Und nun freue ich mich sehr, dass es nach langer Unterbrechung eine Lösung gibt – weil das Bremer Literaturkontor als Veranstalter mit ins Boot gestiegen ist! Am 17. Januar geht es los und ab dann kann an jedem 3. Freitag im Monat im wunderschönen Raum 2 der Villa Ichon in der Zeit von 16 – 20 Uhr geschrieben werden. „In der Zeit von“ bedeutet: man kann auch später kommen oder früher gehen! Alles ist erlaubt und eine Anmeldung nicht nötig. Alle, die Lust aufs Schreiben haben, sind herzlich willkommen! Wer möchte, findet immer auch Schreibanregungen vor, aber natürlich kann jede und jeder an den eigenen Texten schreiben. Ab 19 Uhr kann das Geschriebene vorgelesen werden, aber man kann vorher auch kommentarlos verschwinden. Und natürlich bin ich für Fragen und Tipps immer ansprechbar … Ach ja, und damit niemand wegen zu hoher Kosten zu Hause bleibt, zahlt jede/r nach eigener Einschätzung zwischen 5 und 20 Euro – und für Mitglieder des Literaturkontors ist die Teilnahme sogar frei!

Was sagt ihr dazu?!

Offene Schreibzeit in der Villa Ichon, Raum 2
Am Goetheplatz 4, 28203 Bremen
17. Januar, 21. Februar, 20. März, 17. April, 15. Mai, 19. Juni zwischen 16 und 20 Uhr

Auch über „Geheimtipps“ muss geredet werden!

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„Schier sensationell“ fand der verblüffte Verleger, dass 170 Menschen zur Buchpremiere der „Wiederholten Verdächtigungen“ in den Wallsaal der Bremer Stadtbibliothek gekommen waren – und wer möchte ihm da widersprechen? Herzlichen Dank also an alle, die gekommen sind und dem Abend so ein fröhlich-festliches Gepräge gaben: Herzlichen Dank auch an diejenigen, die wegen „voll“ nicht mehr reingekommen sind (und sich davon nicht anhaltend die gute Laune verderben ließen) und natürlich an die „Mitwirkenden“ Gudrun Liebe-Ewald (Stadtbibliothek Bremen), Hendrik Werner (Weser Kurier) und Axel Stiehler (Logbuchladen)!

Es war ein wunderbarer Start für den Roman und für die Aktion: „Auch über Geheimtipps muss geredet werden!“. Weit mehr, als viele sich das vorstellen können, sind die Autor:innen unabhängiger Verlage  genau darauf angewiesen – dass über ihre Texte geredet wird! Dass sie (sofern sie zu überzeugen vermögen) der Buchhändler:in um die Ecke empfohlen werden oder der Stadtbibliothek zur Anschaffung. Ich freue mich über weitere Verbreitungs-Vorschläge und empfehle (zugegeben ein wenig übermütig) Manus Ankündigung zur Nachahmung: „Dieses Jahr verschenke ich nur noch dieses Buch!“

Einladung zur Buchpräsentation »Wiederholte Verdächtigungen« von Jutta Reichelt

cover_wvEs laden ein: Die Autorin, die Stadtbibliothek und das Literaturkontor Bremen, die Buchhandlung Logbuch und der Verlag Klöpfer & Meyer, Tübingen.

Begrüßung: Dr. Hendrik Werner (Weser-Kurier)

Christoph ist verschwunden. Eigentlich wollte er nach ein paar Stunden wieder da sein, aber dann erhält seine Freundin eine SMS, er habe sich da »idiotisch in etwas verrannt …«. Beunruhigt über sein Fernbleiben beginnt Katharina über die möglichen Ursachen zu spekulieren.

Ein raffiniert-subtiler Familien- und Seelenkrimi.

Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 19 Uhr in der Stadtbücherei Bremen, Am Wall 201, Bremen
Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Lesungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse:

12.03.2015: 19 Uhr, Reiskestr. 12  (Clownsmuseum) Info
13.03.2015: „UV – Lesenacht der unabhängigen Verlage“, 23 Uhr im Lindenfels Westflügel

(Ich freue mich über Gesprächsanfragen, insbesondere auch von Blogger-Kolleg:innen und leite den Wunsch nach Rezensionsexemplaren gerne weiter: juttareichelt@aol.com)