Liebe potentielle Mitschreiber:innen, das ist der Auftakt-Text und Ihr seid herzlich eingeladen, auf ihn mit eigenen Texten zu reagieren. Alles, was Ihr dazu wissen müsst, findet Ihr in meinem gestrigen Post (53) Pingpongtexte. Für das Beitragsbild habe ich einige Worte markiert, die ihr zum Beispiel aufgreifen könntet, aber natürlich müsst Ihr das nicht! Ihr könnt auch andere Worte, eine vage Stimmung, eine unbestimmte Assoziation aufgreifen. Falls Ihr Fragen habt, stellt sie bitte nicht als Kommentar hier, sondern in dem gestrigen Beitrag. Hier sollen in die Kommentare wirklich nur die Text-Reaktionen. Diese sollten nicht viel länger als meiner sein (also als grobe Orientierung nicht mehr als 150 Worte). Ihr könnt sehr gerne auch mehrfach reagieren und wenn Euch jemand zuvorgekommen sein sollte, könnt Ihr Euren Text dennoch gerne (evtl. mit einem Hinweis auf welchen Text er sich bezieht) in die Kommentare schreiben). Falls es technische Herausforderungen geben sollte, werde ich mich um eine Lösung bemühen!

Sie wollte das Wort nicht in den Mund nehmen. Sie konnte es ja selbst nicht mehr hören. War froh, wenn es ihr aus dem Kopf herausfiel, wenn sie nicht daran dachte. Abends passierte das manchmal, wenn sie eine Serie sah, in der es noch kein … (aber das war doch jetzt auch kindisch, wenn sie es nicht aussprach, als wäre damit irgendetwas gewonnen) … also … jetzt hatte sie den Faden verloren. Faden … Sie erinnerte sich an eine lange vergessene Handarbeit (was war es bloß gewesen?), die sie in der Grundschule hatte anfertigen müssen. Sie erinnerte sich an schwitzige Finger und wie alles immer enger und strammer geworden war, wie sie immer mehr Kraft aufwenden musste, bis schließlich der Faden riss. Eine Tante hatte sie gerettet. Diese Tante spielte Golf und besaß einen Jaguar und neben ihr wohnte der Botschafter eines kleinen afrikanischen Landes. Die Mutter behauptete, er mache der Tante den Hof, aber das stimmte vielleicht auch gar nicht …