42. KW: Ein neuer Schulhaus-Roman entsteht!

Der zweite Roman ist immer der schwerste, heißt es. Immer ist Unsinn. Alle Immer-Aussagen sind Unsinn, wenn es um das Schreiben geht. Ich freue mich jedenfalls gerade sehr, dass ich bereits zum zweiten Mal die Entstehung eines Schulhaus-Romans begleiten darf. Es ist ein wunderbares Projekt, dessen Regeln sehr einfach sind: Man nehme eine Klasse (meist Jahrgangsstufe 8 oder 9) und eine/n Schriftsteller*in und lasse sie 8 in Doppelstunden miteinander arbeiten. Ich habe bereits über „meinen“ ersten Schulhaus-Roman auf diesem Blog berichtet: Was ist ein Schulhaus-Roman? Und ich hatte mir damals vorgenommen: Beim nächsten Mal werde ich von jedem Termin kurz berichten – denn 8 Termine sind ja wirklich nicht viel und es drängt sich die Frage auf: Wie ist das möglich?
Wie der 1. Termin verlaufen ist, erfahrt ihr in einem Bericht, den Natalya Polyakova für das Literaturhaus Bremen geschrieben hat. Bald mehr …

4 Kommentare

  1. „He who must not be named“ zwischen Tsunami, Krankheit und Atombombe – sehr beeindruckend. Ich frage mich, was für ein Bild von der Welt wir heute haben.
    Aber es klingt, als ob du Spaß gehabt hättest.
    Liebe Grüße
    Christiane

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  2. Eine tolle Sache, würde mir auch Spaß machen. Aber: Wie ich bei Natalya Polyakova lese, haben die Jugendlichen sich meist noch an bekannten Serien orientiert. O sie sich in der peer group trauen, auch persönlicher zu werden? Du wirst berichten, ob das passiert ist. Und ob es den jungen Leuten gelang, sich selbst auszudrücken und so auch für die anderen sichtbarer zu werden.
    Als ich noch eine Sprachschule in Athen leitete, ließ ich die Schüler Bilder für einen Kalender malen. Die wurden dann an den Wänden ausgehängt, und die Schüler durften je 12 auswählen. Die Werke, die die meisten Punkte bekamen, wurden dann zu den 12 Kalenderblättern. Manche der bevorzugten Bilder aber waren nichts als Kopien von bekannten Comics, die unterschlug ich heimlich und nahm andere auf, die weniger beliebt, aber viel origineller waren. Da hab ich ein bisschen geschummelt.

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    1. Liebe Gerda, wie schön von dir zu lesen und noch dazu von deiner kleinen „Schummelei“ … Meine Erfahrung ist, dass Menschen gleich welchen Alters erstmal auf „Vorlagen“ zurückgreifen, solange sie noch unerfahren sind im kreativen Prozess. Bei den Erwachsenen, deren Schreibprozesse ich begleite, dauert es nicht selten ein bis zwei Jahre, bis sie zu den Geschichten finden, die darauf warten, von genau ihnen erzählt zu werden … Aber so viel Zeit haben wir ja beim SHR nicht … Ich habe daher den Turbo angeworfen und so konnten wir Personal und Episoden der Serie bereits in der nächsten Stunde hinter uns lassen … Ich werde davon berichten … Ganz herzliche Grüße!

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