Die Geschichte vom Berg ungespülten Geschirrs und wie ich das Happy-End vorbereite

An Weihnachten, am Abend vor einer großen Familienfeier – die Spülmaschinen meiner Kindheit gingen immer im falschen Moment kaputt. Auch die Spülmaschine, von der ich hier erzählen möchte, versagte ihren Dienst zu einem sehr unglücklichen Zeitpunkt: Ich war sehr beschäftigt. Ich rief den Monteur an, erreichte nur seine Mailbox, bat um Rückruf und vergaß ihn sofort wieder, angesichts der großen, wichtigen Dinge, die sich gerade in meinem Leben ereigneten.

Kein Problem!, dachte ich, als der Berg ungespülten Geschirrs zu wachsen begann und kramte aus den hinteren Regionen der Küchenschränke weiteres, sauberes Geschirr hervor, schließlich hatte sich der Monteur mittlerweile für einen der nächsten Tage angekündigt. Es wäre doch idiotisch, dachte ich, meine kostbare Zeit mit Spülen zu verbringen, wenn die Maschine doch in wenigen Tagen wieder funktioniert. Direkt neben der Küche befand sich eine von mir kaum genutzte Speisekammer und ich trug das benutzte Geschirr dorthin – damit ich mich in der Küche überhaupt weiter bewegen konnte, denn mittlerweile stapelten sich die Teller und Töpfe auf dem Fußboden.

Wahrscheinlich glaubt es mir niemand, aber ich spüle eigentlich ganz gerne, jedenfalls im Vergleich zu den anderen notwendigen Haushaltsverrichtungen und deswegen nahm ich auch die Mitteilung des Monteurs einigermaßen gefasst auf, dass meine Maschine nicht zu reparieren wäre und der Einbau einer neuen Spülmaschine eine vollständige Sanierung der Wasserleitungen des kompletten Hauses erfordern würde. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat es etwas mit dem Wasserdruck zu tun, den zeitgenössische Maschinen benötigen oder ausüben – ich kenne mich damit nicht aus und wusste nur, dass ich mir eine solche Sanierung unmöglich leisten konnte.

Eigentlich ist es auch kein Problem, dachte ich. Denn im Unterschied zu manchen Menschen, die ich kenne und die IMMER über Zeitnot klagen, war ich selbst in der Vergangenheit eher verschwenderisch mit meiner Zeit umgegangen und wusste, dass die aktuelle Situation nur eine vorübergehende wäre. Schon bald würde sich der ganze Trubel, in dem ich steckte, wieder beruhigen und es sollte mir gelingen, den Berg ungespülten Geschirrs langsam, aber kontinuierlich abzubauen.

Das war vor etwa zwei Jahren. Seit zwei Jahren denke ich, dass ich auf „einem guten Weg“ bin. Dass es doch gelacht wäre. Seit zwei Jahren warte ich, dass der Trubel weniger wird und spüle in jeder freien Minute. Aber kaum ist der Berg endlich geschrumpft, „passiert“ etwas:  eine ganze Schar Freunde steht spontan vor der Tür oder vor Erschöpfung unkonzentriert geworden, schneide ich mich, was tagelange Spülunfähigkeit nach sich zieht. Oder ich benötigte dringend einen bestimmten  Topf, was zu stundenlangen Suchaktionen führt, die dann wieder für das Spülen fehlen. Es kam mir selbst so unglaublich vor, dass ich schon wähnte, übernatürliche Mächte hätten ihre Hände im Spiel. So kam es zu dem verhängnisvollen Rückfall vor zwei Monaten: zermürbt von dem schon so lange währenden Kampf, gab ich den Glauben auf, ich könne diesen Berg jemals abbauen, ja auch nur in seiner Größe wesentlich beeinflussen. Offenbar war es vollkommen unerheblich, ob ich viel oder wenig spülte, viel oder wenig Geschirr benutzte – der Berg hatte offenbar ein Eigenleben.

Natürlich wurde der Berg daraufhin nicht kleiner, sondern erreichte nicht für möglich gehaltene Ausmaße – selbst die Speisekammer war nun nicht mehr zu betreten. In diesem Moment dachte ich: Ab heute wird alles anders! Ab heute kenne ich nur noch eins: Spülen! Ich werde nicht ruhen, bis ich diesen dämlichen Berg abgebaut habe. Ich werde keine Freunde einladen und keine Menüs kochen. Ich werde Urlaub nehmen. Drei Wochen, das sollte reichen, dachte ich mir und tatsächlich sieht es in der Speisekammer so gut aus, wie seit zwei Jahren nicht mehr – aber es sind doch leider noch einige Regalbretter gut gefüllt mit benutzem Geschirr. Manches Einzelstück wieder in einen guten Zustand zu versetzen, dauert einfach doch länger, als ich gedacht habe.

Aber weil ich jetzt so weit bin, wie ich bin und weil ich wild entschlossen bin, dieser Geschichte ein gutes Ende zu verpassen, geht die Blogpause in die Verlängerung – ich setze auf euer Verständnis, freue mich über Anfeuerungsrufe und teile gerne aktuelle Zwischenstände mit …

28 Comments

  1. Lustig, liebe Jutta!

    Weißt Du, was ich gemacht hätte?

    SPÜLPARTY mit den Freunden, die ich doch so gern mal wieder sehen möchte. Macht riesigen Spaß, kannste mir glauben!

    Wenn dann die Speisekammer leer ist vom vielen Geschirr (geht ruckizucki), dieselbe kräftig ausmisten, durchsortieren, auf das reduzieren, was wirklich gerade gebraucht wird …
    dann darüber meditieren (ich nenne es auch gehirnstürmen), was ich Wirk-Licht haben will (SPÜLMASCHINE und das dazugehörige Wasserleitungssystem, wenn ich Dich richtig verstanden habe) und gaanz fest wünschen (na ja, eher BESTELLEN), dass ich so viel Geld bekomme (bis zum Abschluss der kommenden Woche z.B. oder länger, falls ich nicht an so kurze Zeit glaube), wie ich für die Aktion brauche (wie, wodurch auch immer … Gottes Wege usw. … weißt schon) und dann einfach das machen, was gerade ansteht.

    HILFT GARANTIERT!

    Wenn Du dran glaubst, natürlich.
    Aber wieso nicht? Was spricht dagegen, in einer Zeit zu leben, in der das Wünschen wieder hilft?

    Ich bin nun sehr gespannt auf DEINE Lösung …

    Und wenn Du demnächst oder eines Tages eine neue Spülmaschine und das dazugehörige Wassersystem hast (oder eine andere geniale Lösung), machen wir hier bei Dir im Blog SCHREIBPARTY … juhu! 😉

    Viel Erfolg beim Sich(er)-kommen-lassen! 🙂
    Viele Wege führen nach Rom, vorausgesetzt, man will dort hin …

    Grüßchen und ein ereignisreiches Wochenende Dir,
    Ulrike

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    1. Liebe Ulrike, vielen Dank für diese zahlreichen gutgelaunten Vorschläge! Ich werde sie sicherlich bei meiner Suche nach einem guten Ende verwenden können und dann gibt es die Blog-Schreibparty – versprochen 😉

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  2. Vielleicht sollten wir uns nicht nur im Kauf von Büchern und dem Stapeln derselben bremsen, liebe Jutta, sondern uns (wir -fast – alle) auch minimalistisch geben, wenn es um die Arbeit geht. Aber es ist nun einmal alles so schön bunt und wir sind außerdem so lieb und hilfsbereit und voller Ideen und … kurz vorm Heulen, wenn die Essensreste auf dem Geschirr anfangen zu müffeln. Also auf zu neuen Grenzen!
    Liebe Grüße und genieß die Sonne
    Sylvia
    Ach so, zum Pause machen gehört auch, dass du den einen oder anderen Kommentar einfach und ohne Antwort stehen lässt. Meinetwegen jedenfalls.

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    1. Liebe Sylvia, ich danke dir sehr und muss gestehen, dass es ja absurderweise fast alles Projekte/Texte/Ideen sind, denen ich gerne, zum Teil sogar mit Begeisterung nachginge, wenn sie nicht so „eingeschneit“ wären, wie Ian das hier kürzlich in einem Kommentar nannte – das alles ist ja fast fertig, zum Teil fehlt nur der letzte Schliff, damit sie endlich an die Luft und raus ins Leben können …

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  3. Liebe Jutta, ich habe hier noch eine funktionstüchtige Spülmaschine stehen…denn ich bin vor zwei Jahren zu einer neuen gekommen, unverhofft. Der Monteur musste einen neuen Wasserhahn anbringen, der alte tat´s nicht mehr. Das Wasser wurde abgestellt, der neue Hahn installiert und alles funktionierte wieder einwandfrei. Nur die Spülmaschine nicht. Aus unerfindlichen Gründen war sie beleidigt oder auch eng befreundet mit dem – mittlerweile entsorgten Wasserhahn – wie dem auch sei, sie entschloss sich jedenfalls, das Zeitliche zu segnen. Da die Spülmaschine für mich zu den überlebensnotwendigen Dingen gehört (wie auch das Navigationsgerät und die piepsende Einparkhilfe), musste sofort eine neue beschafft werden. Im Technikmarkt gab es wieder einmal eine Rabattaktion und wir erstanden eine supermoderne neue Spülmaschine zum Schnäppchenpreis. Wir transportierten das edle Teil nach Hause und schleppten es die Treppe hoch in die Küche. Zum Anschließen derselben musste sie ausgepackt und in Teilen auch zusammengebaut werden werden. Nachdem das geschafft war wollte mein Mann das Wasser abstellen – und was stellte sich heraus? Das Wasser war immer noch abgedreht vom Installieren des Wasserhahns 😦 Echter Schildbürgerstreich. Da standen wir nun, wir beiden Toren, mit einer alten, funktionierenden Spülmaschine und einer neuen, bereits ausgepackten, unter Schweiß und Tränen ins Haus geschleppten neuen Spülmaschine. Ich habe mich dann entschieden, die neue einzubauen und die alte steht jetzt im Keller und wartet darauf, dass etwas passiert…..jaja, ich weiß, sie steht etwa 800 Kilometer weit weg von dir. Ist ein Argument. Aber ich hätte sie dir geschenkt, ehrlich. Mit Bedienungsanleitung.
    Liebe Grüße
    Carmen

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    1. Liebe Carmen – tolle Geschichte, wenngleich wie so oft, weniger für denjenigen, der sie selbst erlebt. Mir ist einmal etwas Ähnliches mit einem Herd passiert. Sie brauchen einen neuen, hatte der Elektriker gesagt und das Haus verlassen. Wir fluchten vor uns hin. Dann klingelte es einige Minuten später und der Elektriker sagte so etwas wie: Eine Sache irritiert mich … Überprüftte alles mögliche und stellte fest, dass die Mäuse oder wer auch immer das Stromkabel angeknabbert hatten. Sonst hätten wir jetzt zwei Herde … Und dann freut mich natürlich auch der Gedanke, dass du mir eine Geschirrspülmaschine schenken würdest – das fühlt sich auch gut an 🙂

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  4. Nette Metapher. Ich weiß gerade nicht ob ich dir was Anspornendes sagen kann, aber ich glaube, ich habe (gerade durch dieses bloggende Jahr, WordPress teilte mir heute mit, ich hätte mich vor einem Jahr registriert) eins gelernt: Mein Geschirr – um beim Spülen zu bleiben – ist wirklich exakt auf die drei Person, die hier essen und trinken bemessen. Kommt unverhofft ein vierter, muss ich ungelogen erst was aus den Umzugskartons kramen. Sehr ähnlich merke ich hat es sich – zum Glück – auch beim Schreiben entwickelt. Das allernötigstes, mehr nicht. Will heißen, wenn der Berg weggespült ist, steht dahinter die „Freiheit“, es lohnt sich. (Nicht dass ich glauben würde, dass du das nicht wüsstest.)

    Danke für die Zwischenmeldung.

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  5. Schade, dass sich die Tür hinter Dir wieder schließt. Nun, es müssen nicht immer Geschirr – Berge sein, die die menschliche Organisationsfähigkeit außer Kraft setzen, sondern eine versehentliche Unachtsamkeit, bezüglich in der Wahrnehmung seiner eigenen Belastbarkeit. Vielleicht ist nur etwas Wichtiges verloren gegangen, nämlich………., auch die Behutsamkeit mit sich liebevoll umzugehen. Wer weiß es schon, ich nicht.
    Verändern, heißt immer durch ein Tal der Qualen zu gehen. Heißt auch, sich zu verabschieden von Gewohnheiten. und Bekanntem.
    Nur soviel, wenn Du alles gespült und geordnet hast, was natürlich, lange, sehr lange dauern wird, da immer wieder neues Geschirr hinzukommt, lass einen Becher, oder Tasse, als Mahnmal stehen.
    An dieser Stelle, möchte ich meine uneingeschränkte Wertschätzung aussprechen.
    LG. Monika

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    1. Liebe Monika, ich danke dir sehr für deinen freundlichen Kommentar! Und obwohl ich – zugegeben – manchmal etwas genervt bin, liegt ja aber auch die positive Seite auf der Hand: weil der Komposthaufen so groß geworden ist, braucht auch das Umschichten mehr Zeit … Und eigentlich sehe ich es die meiste Zeit halbwegs sportlich: Nach der Suche nach dem gelungenen Text und der darauffolgenden nach geneigten LeserInnen, rückt nun die Suche nach der freien Zeit in den Mittelpunkt. Wäre doch gelacht, wenn sich die nicht auch irgendwo auftreiben ließe … Viele Grüße und auf bald!

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      1. Hey Jutta,

        mit einem Grinsen von Ohr zu Ohr ent-DECK-te
        ich Folgendes in mir:

        Suche nicht nach der freien Zeit,
        befreie Dich aus der Klammer der Zeit.
        Dann hast Du Dich!

        Oder …

        wenn Du mit der Suche aufhörst,
        erkennst Du, was Dich gesucht hat.

        Oder so … oder anders …

        Mal so einzwei Gedanken zum Viel-oh-sophie-ren,
        Grüßchen,
        Ulrikespinntmalwieder 😉

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  6. Für mich ist das Geschirrspülen ja sowas wie meine tägliche Meditation aber auch ohne Besuch von Freunden wird der Stapel nicht kleiner bzw ist sofort wieder da. Aber seit ich das „magische Küchenspüleprinzip“ anwende wird er zumindest nicht größer – gern leihe ich Dir das Buch mal, aber ich vermute zum lesen hast Du eher keine Zeit? Herzliche Grüße

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  7. Liebe Jutta,
    zunächst: Spülmaschine kaufen, wäre sowieso keine gute Idee. Die Teller und Tassen, die du mit der Hand spülst, haben so einen bestimmten Jutta-Glanz. Eine Maschine würde das Geschirr mit einem Einheitsschimmer ausstatten, der schnell langweilig wird.
    Ich denke, dass du erst einmal (kurze Zeitspanne festlegen) kein neues Geschirr kaufen solltest, so dass du das, was du gebrauchen möchtest, zunächst spülen musst. (naja, gut, das machst du ja gerade 😉 )
    Vielleicht könntest du beim Spülmittel variieren?
    Oder du sagst dir, heute spüle ich nur Tassen, morgen nur Teller etc.
    Und, wenn dich einzelne Teile total nerven, veranstalte ruhig einen Polterabend: ich zumindest bin Mosaikfan!
    Und, wenn das immernoch nichts bringt, entsorge die meisten Tassen. Wenn du nicht mehr alle Tassen im Schrank hast, ändert sich dein Blick und du musst das Wasser direkt aus der Quelle trinken.
    Herzliche Grüße und viel Erfolg!

    PS: falls du gerne schwimmen gehst, nimm das Geschirr doch einfach mit ins Meer. Es schwimmt dann mit dir. Verloren gehen, kann es nicht, weil es oben schwimmt, deshalb darfst du fröhlich weiterschwimmen und Spaß haben, während du das Geschirr aus den Augen verlierst. Ihr teilt das gleiche Gewässer- so oder so. Und das beste daran: es reinigt sich quasi von selbst!

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    1. „Wenn du nicht mehr alle Tassen im Schrank hast, ändert sich dein Blick“ – das ist großartig! Ich werde das sofort ausprobieren. Und auch deine Idee mit dem Meer gefällt mir sehr! Ich kenne jemanden, der vielleicht den Transport übernehmen könnte und die Fische werden sich sicherlich auch freuen, wenn sie mal nicht nur mit dem ganzen Plastikmist gefüttert werden, sondern sich an Omas Zwiebelmuster erfreuen dürfen … Vielen Dank für diese Lebens-Tipps und sehr herzliche Grüße!

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      1. Danke, dass du mich zum Assoziieren und nachdenken gebracht hast! Ich bin mir sicher, dass sich die Fische freuen werden an dem Zwiebelmuster, vielleicht entdecken sie ihre Verwandschaft zu den Zwiebelfischen!!

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  8. Liebe Jutta,
    wie gut zu wissen, dass es Dir gut geht, dass Du immer noch dabei bist, Deinen Großen Plan umzusetzen, dass da aber immer noch diese Regale mit dem ungespülten Geschirr ist, dass endlich, endlich wieder zurück in die übliche Ordnung will und soll. Dass Du Dir dafür aber noch die notwendige Zeit nehmen willst, dass kann ich gut verstehen. Plan ist schließlich Plan. (Ich hoffe, Du verwendest das richtige Spülmittel. Erinnerst Du Dich noch an Tilly „… Sie baden gerade Ihre Hände darin“?)
    Bis es blitzt und blinkt warten wir geduldig auf Dich.
    Viele Grüße, Claudia

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    1. Liebe Claudia, so viele freundliche und originelle und aufmunternde Reaktionen habe ich erhalten – über deine habe ich mich besonders gefreut! Und endlich hat das Kind einen Namen: Der große Plan! Auch dafür danke ich dir sehr und grüße herzlich …

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      1. Ich muss gestehen, der Begriff ist nicht so ganz auf meinem Mist gewachsen…. Ich lese gerade Tom McCarthys „Satin Island“ und dort muss der Protagonist einen „Großen Bericht“ schreiben. Als ich Deine spannenden Spülaktionen gelesen habe, drängte sich mir der Begriff geradzu auf. So war die Assoziationskette. Aber wenn sie passt: McCarthy und ich, wir freuen uns :-).

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  9. Guten Tag, Jutta,
    wie herrlich surreal diese Geschichte ist; erinnert mich an einen
    Kunstexperimentalfilm, wie er früher im dritten Kulturprogramm des
    NDR / WDR – Fernsehens in derselben Reihe „Experimentalfilm“
    lief: Also, da steckte irgendeine gurkige Person, die auf dem Weg
    zur S-Bahn-Haltestelle war , gedankenlos einen Stein ein , einen
    Kiesel ,wie er eben so da liegt, und irgendwann merkte er , daß ihm
    ein Steinhaufen folgt; zunächst klein und gefällig–aber dann wurde
    der Haufen immer größer und die Panik stellte sich bei „Gurki“
    langsam ein, besonders,als er am Zielbahnhof aussteigt, und–
    der große Haufen da schon wartet . Irgendwie dämmert es „Gurki“,
    daß das Ganze mit dem Stein in seiner Hosentasche zu tun hat, der
    will zurück zu seinen Freunden – ein Wurf in die Richtung des Hau –
    fens – und der verzieht sich, wie er gekommen ist…
    jetzt aber nicht mit Steinen in Richtung der defekten Spülmaschine
    werfen, die geht nicht weg und die Panne auch nicht-und es war –
    tet nur ein Anrufunbeantworter und nebenher: Pannen passieren
    sowieso immer zum ungünstigsten Zeitpunkt und wer den Schaden
    hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen–Pleiten,Pech & Pannen!!
    Ich stand `mal mit einem platten Reifen plus Motorroller an einer
    der vielen Stellen, wo man nicht stehen sollte und wo die Erdscheibe
    zu Ende ist – mir blieb Gott sei Dank nach 1,5 Stunden Wartezeit
    eine Lachnummer erspart, dann wurde ich abgeholt ; wo wir bei
    Abholen sind, am11.06.2016 findet schönerweise im Bf Bassum ´was
    im Rahmen der VHS statt bis dahin freut sich darauf
    Interbahnhof Frank Gottlieb
    (und hier solls auch weitergehen !!!!)
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Frank,

      hast Du wirklich einen Anrufunbeantworter?
      So ein Teil sollte ich mir auch mal zulegen … für lästige Anrufer – mit Sofort-Erkennungs-Funktion:
      Hier spricht der Anrufunbeantworter des Anschlusses 22112002 …
      Sie wurden als Person nongrata identifiziert. Ihr Anruf ist so unerwünscht, dass er unbeantwortet bleibt. piiiiiiiiieeeeeeep

      Lachende Grüße,
      Ulrike

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    2. Lieber Frank, vielen herzlichen Dank für diesen tollen Kommentar, der ja offenbar nicht nur mir viel Freude bereitet hat! Nächsten Samstag sehen wir uns in Bassum und auch hier wird es weitergehen – ganz bestimmt! Beste Grüße!

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