Mittlerweile habe ich eine Menge Reaktionen und Rückmeldungen zu meinem Buch Mein Leben war nicht, wie es war. Ein autobiografischer Essay über das Erzählen, Traumata und die Überwindung der Sprachlosigkeit erhalten:
Es gibt mittlerweile mehrere Podcasts oder Gespräche, in denen es um mein Buch geht: Im Rahmen der Sendung Neugier genügt des WDR habe ich mit Anja Backhaus ein Gespräch darüber geführt, warum es mir jahrzehntelang nicht gelungen ist, mein Leben in die Form einer Lebensgeschichte zu bringen. Es ist mit dem Titel „Worte für das Unsagbare finden“ sowohl als Podcast als auch in der Mediathek des WDR verfügbar.
Ein weiteres Gespräch mit Nadia Kailouli habe ich für den Podcast einbiszwei der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) geführt: über das Schreiben und Lebensgeschichtslosigkeit, über sexuellen Missbrauch, über Opfer, die sich (fast immer) schuldig fühlen und einiges mehr. Ihr findet es überall, wo es Podcasts gibt, oder direkt hier: Folge 104
Der kleine, aber feine Podcast Bibliotherapie hat ebenfalls eine Folge meinem Buch gewidmet und die beiden Hosts Sophie und Konstantin sind sehr angetan davon. Ebenfalls sehr positiv fällt das Fazit von Rainer Boettcher in seinem deutlich kürzeren Podcast The Writer’s Pit aus.
Ich freue mich auch sehr über viele Reaktionen und Rezensionen auf Instagram und Blogs – ganz besonders über diese:
„Jutta Reichelt schreibt so klar, so unverstellt und gleichzeitig so elegant. Es ist unmöglich, nicht beeindruckt von diesem Text zu sein.“ (Sophie Weigand, @literatourist)
„Dieser Essay baut mit seiner Reflexionstiefe eine Brücke zu besserem Verstehen und macht vor allem Jutta Reichelt als kraftvolle und inspirierende (Wort)-Gestalterin ihrer eigenen Geschichte sichtbar.“ (Stephanie Schäfers, @textwerkbremen)
„Ein Buch, dass die wieder etwas ruhiger gewordene Me-Too-Debatte im Land wiederbeleben könnte – und dem wir viele Leser:innen wünschen.“ (Axel Stiehler @logbuchladen)
„Ich finde das Buch großartig, es ist extrem angenehm zu lesen. Das Thema ist schwer und schockierend, aber darum geht es der Autorin nicht und das merkt man beim Lesen auch. Es geht um den Weg, um die Rückeroberung der Lebensgeschichte, von dem sie berichten möchte. Eine Reise, aber kein Katastrophentourismus.“ (@polly_liest, Amazon-Rezension)
„Ein schlanker Text, luzide und unmissverständlich“ schreibt Jan-Paul Koopmann in der taz über „Mein Leben war nicht, wie es war“. Hier gehts zum Artikel.
Auch Nils Minkmar empfiehlt die Lektüre dieses „eleganten Motorboots in einer Flotte von Neuerscheinungen“ in seinem Newsletter „Der siebte Tag„.
Angesichts der im Buch verhandelten Themen rund um sexualisierte Gewalt, Traumata und das schlechte Image von Opfern, gerät der „Text als Text“ oft ein bisschen aus dem Blick und das ist auch vollkommen in Ordnung – aber umso mehr freue ich mich, wenn wie von den beiden Rezensenten auch die literarische Qualität des Textes gewürdigt wird …
Und dann erreichen mich immer wieder Emails von Leserinnen, die mir schreiben, wie ermutigend und hilfreich sie mein Buch finden und dass sie es ihrer Therapeutin empfohlen haben oder dass sie es von ihrer Therapeutin empfohlen bekommen haben, oder die mich fragen, ob ich es für eine gute Idee halte, das Buch einer Person zu schenken, der sie schon lange von ihren eigenen Erfahrungen berichten möchten und nicht wissen, wie sie es beginnen können. Eine Frau schrieb mir, dass sie sich von meinem Buch „wie an der Hand genommen gefühlt hat“ und zum ersten Mal zusammengebracht hat, was sie so lange schon wusste und aber nicht wahr haben wollte. Ich bekomme auch zustimmende Nachrichten von Leser:innen, die keinen unmittelbaren Bezug zum Thema sexualisierter Gewalt haben, die aber Erfahrung mit psychischen Krisen haben oder mit nicht immer einfach verlaufenden Psychotherapien. Menschen, die psychisch belastet oder erkrankt sind, sind noch immer sehr oft von Stigmatisierung betroffen und ich freue mich wirklich sehr über alle, die sich durch die Lektüre gestärkt fühlen.
Ich habe den Eindruck, dass dieser Effekt bei Lesungen oft noch stärker ist, dass Menschen, die selbst Erfahrungen mit psychischen Krisen haben, sich oft sehr freuen, wenn da eine sitzt und weder gram- noch schamgebeutelt von dem Irrsinn erzählt, in dem manche Menschen aufwachsen (müssen) – und von dem so viele andere sich keine rechte Vorstellung machen können. Und nicht zuletzt nimmt meine Geschichte ja auch ein ziemlich gutes Ende oder, wie es im Buch heißt: „das (angesichts der Umstände) bestmögliche Ende“ …
Auch deswegen freue ich mich weiter sehr über Einladungen zu Lesungen oder anderen Veranstaltungen. Die nächste Lesung findet statt:
Am 09.05.2025 um 20 Uhr in Meldorf auf Einladung der Buchhandlung Peter Panter im „Traumausstatter“ (Süderstr. 9)
Liebe Jutta, ich gratuliere dir sehr herzlich zu diesem wohlverdienten Echo und was es alles auslöst. Das Buch steht auf meiner Liste.
Ich würde dir gern vom Fediverse aus auf Bluesky folgen, doch dafür braucht es von dir auf eine Brücke, die die beiden Netzwerke untereinander verbindet.
@bsky.social@bsky.brid.gy
Ich bin sicher, dass ich nicht die einzige bin, die sich darüber freuen würde.
Oh, ich war vorhin gar nicht angemeldet, verzeih.
Liebe Grüsse von Sofasophia
Liebe Sofasophia, vielen Dank für beides: den Hinweis mit Bluesky (ich hoffe, dass ich jetzt die richtigen Einstellungen gewählt habe) – und darüber, dass das Buch auf deiner Liste steht, freue ich mich natürlich auch sehr … Liebe Grüße aus Bremen!
Ich habe es dein Buch sogar schon gekauft und angefangen. Es berührt sehr.
Der obige Link war wohl nicht richtig, das hier ist der richtige:
https://bsky.app/profile/ap.brid.gy
Verzeih.
Das freut mich sehr, dass du schon angefangen hast zu lesen! Und vielen Dank auch für deinen Link – ich hoffe, dass es so jetzt funktioniert … (Und falls nicht, dann liegt es mit Sicherheit daran, dass ich etwas übersehen habe!) Ganz liebe Grüße an dich. J.
Liebe Jutta,
herzlichen Glückwunsch zu deinem Buch.
Kann ich es bei dir auch signiert bestellen? Ich würde mich sehr freuen.
Gerne überweise ich dir den Rechnungsbetrag vorab. 🙂
Liebe Grüße von Susanne
Liebe Susanne, das ist ja eine schöne Überraschung und freut mich sehr! Schreib mir doch bitte an juttareichelt@posteo.de deine Adresse! Liebe Grüße Jutta