Der Bankier, der BILD-Leser, der Asylant und die Kekse

Seit ich sie gestern gelesen habe, begeistert mich die Geschichte „Der Bankier, der BILD-Leser, der Asylant und die Kekse“ sehr – und ich möchte gerne zu ihrer Verbreitung beitragen (versehen mit dem Zusatz, dass es sich bei „der Asylant“ vermutlich um so etwas wie „Rollenprosa“ handelt, da es ansonsten ja gute Gründe gäbe, die Formulierung „der Asylbewerber“ zu bevorzugen 😉

mindBytes

1907563_10153840689535094_854304624_nSLEAZE – Facebook-Chronik-Fotos.

Die Geschichte geht aber noch weiter:


Nachdem also der Bankier zum BILD-Leser gesagt hat: „Pass auf, der Asylant will deinen Keks!“ fügt er hinzu: „Also gib ihn lieber mir, ich pass`auf ihn auf, und morgen, wenn der Asylant weg ist, kriegst du den Keks zurück und noch einen dazu.“ (Frag mich jetzt nicht, wo der Asylant morgen hin ist. Er ist halt „weg“.)
Der BILD-Leser lässt sich das nicht zweimal sagen und gibt dem Bankier auch noch den letzten Keks. (Der hat doch einen an der Waffel!).


Kurze Zeit später kriegt der BILD-Leser Hunger. In seiner Not geht er zum Bankier und sagt: „Weisst du, ich hab`s mir anders überlegt: gib mir doch meinen Keks jetzt gleich wieder, damit ich was zu essen habe.“
Der Bankier sagt: „Natürlich kann`ich dir sofort einen Keks geben. Aber weil ich dann heute auf meinen Keks verzichten…

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