Berlin, Berlin, wir fahren nach …


Am 04.11.21 lese ich ab 19 Uhr im Rahmen der Eröffnung der Blaumeier-Foto-Ausstellung aus „Blaumeier oder der Möglichkeitssinn“ in der Bremer Landesvertretung. Wer vorweg einen kleinen Eindruck von der Ausstellung gewinnen möchte, kann hier einen virtuellen Rundgang unternehmen, Informationen über Blaumeier und das Buch gibt es auf der Blaumeier-Homepage. Über 20 Lesungen in den vergangenen Monaten haben unsere Hoffnung bestätigt: Auch wer sich nicht besonders für Kunst und Kreativität, für Behinderung und Inklusion interessiert, findet in den Texten meist Anknüpfungspunkte zu eigenen Fragen oder Themen. Das trifft, bei aller Unterschiedlichkeit, sicherlich auch auf den zweiten Text zu, aus dem ich lesen werde:

Am 24.11.21 stelle ich meinen gerade (halbwegs) fertig gestellten Text „Lebensgeschichtslosigkeit: Eine autobiografische Annäherung“ ab 18 Uhr im Rahmen einer Lesung vor. Ich habe für diesen Text das 2020 erstmals verliehene Literatur-Projektstipendium des Bremer Kultursenators erhalten. Als Dank an die Jury und weil ich so froh war, dass es endlich existierte, habe ich im Sommer bei einer Lesung in Bremen das letzte Kapitel vorgelesen („Ich habe Glück gehabt oder Wie gut kann diese Geschichte enden?“). In Berlin werde ich das einleitende erste Kapitel vorlesen („Das auslösende Ereignis oder Was hat dieser Text mit mir zu tun?“). Die beiden Kapitelüberschriften deuten die zweifache Suchbewegung des Textes an: eine unmittelbar autobiographische, in der ich mein Leben, meine Vergangenheit als beispielhaftes Material für die Auflösung einer Lebensgeschichte verwende, und eine weitere, in der ich Erfahrungen anderer, aber auch theoretische Ansätze nutze, um unterschiedliche Formen der Sprachlosigkeit voneinander zu unterscheiden und damit (auch im Hinblick auf Möglichkeiten der erzählerischen Überwindung) verständlich zu machen.

Beide Lesungen finden in der Bremer Landesvertretung statt (Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin).
Falls Ihr Fragen zu den Veranstaltungen habt, schreibt mir gerne an juttareichelt@aol.com

5 Kommentare

  1. Liebe Jutta, leider bin ich erst jetzt auf linkeIn auf deine Veranstaltung gestossen. Hätte ich es früher gewusst, hätte ich mir den Abend für dich frei genommen. Leider bin ich nun schon terminlich eingebunden.
    Ich wünsche dir viel Erfolg, liebe Grüße von Susanne

    1. Ach, Susanne, das ist ja wirklich sehr schade! Aber vielleicht hast du am 24.11. ab 18 Uhr Zeit, dann lese ich ja aus meinem „großen Text“ 😉 Auf jeden Fall viele liebe Grüße!

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